Landesarbeitsgericht Meldung

Arbeitnehmer können in der aktiven Phase der Altersteilzeit entlassen werden. Im Blockmodell arbeiten sie in der ersten Hälfte der Alterszeit voll, verdienen aber nur die Hälfte. In dieser ersten Phase können sie betriebsbedingt gekündigt werden, entschieden die Richter des Landesarbeitsgerichts Köln (Az. 7 Sa 541/08).

Ein Mitarbeiter in Altersteilzeit, der noch arbeitet, sei bei einer Kündigung wie ein normaler Arbeitnehmer zu behandeln. Der Arbeitgeber muss ihm den bis zum Ausscheiden fehlenden Verdienst jedoch nachzahlen.

Der Altersteilzeiter hatte argumentiert, dass das Bundesarbeitsgericht anderer Auffassung sei. Dort war es allerdings um eine Kündigung während der passiven Phase der Alterszeit gegangen. Dann arbeitet der Arbeitnehmer nicht mehr, bekommt aber noch die Hälfte seines Gehalts. Das Landesarbeitsgericht sah darin den entscheidenden Unterschied.

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