Lampen Test

Früher war Lampenkauf ein Kinder­spiel: Watt­zahl und Fassungs­größe merken und eine Glüh­lampe aussuchen. Heute stehen zusätzlich Lumen, Kelvin und Ra-Wert auf der Verpackung. Mit diesen Informationen finden Verbraucher Lampen zielgenau für ihren Einsatz­zweck. test nennt für jeden Bereich im Haushalt die geeignete Lampe. Im Test in test 04/2014: 9 LED-, 9 Kompakt­leucht­stoff- und 2 Halogenglüh­lampen mit E27-Schraubso­ckel (800-1150 Lumen) als Ersatz für 75-Watt-Glühbirnen. 11 Lampen waren gut.

Lampen (E27 Schraubsockel) 04/2014 - LED-Lampen

  • Ledon LED Hauptbild Ledon LED
  • LightMe LED Classic Hauptbild LightMe LED Classic
  • Megaman LED Classic Hauptbild Megaman LED Classic
  • Müller-Licht LED Hauptbild Müller-Licht LED
  • Osram LED Superstar Classic Advanced Hauptbild Osram LED Superstar Classic Advanced
  • Philips Master LEDbulb MV Hauptbild Philips Master LEDbulb MV
  • Samsung LED Classic Hauptbild Samsung LED Classic
  • Sygonix LED Hauptbild Sygonix LED
  • Toshiba LED E-Core Hauptbild Toshiba LED E-Core

Lampen (E27 Schraubsockel) 04/2014 - Kom­pakt­leucht­stoff­lampen

  • Ecobulb Energiesparlampe Hauptbild Ecobulb Energiesparlampe
  • GE Energy Saving Standard Hauptbild GE Energy Saving Standard
  • Megaman Energy Saving Classic Hauptbild Megaman Energy Saving Classic
  • Megaman Energy Saving Helix Hauptbild Megaman Energy Saving Helix
  • Osram Dulux Superstar Facility Hauptbild Osram Dulux Superstar Facility
  • Osram Dulux Superstar Micro Twist Hauptbild Osram Dulux Superstar Micro Twist
  • Philips Tornado Hauptbild Philips Tornado
  • Real/Quality Energiesparlampe Hauptbild Real/Quality Energiesparlampe
  • Sylvania Mini-Lynx Fast-Start Hauptbild Sylvania Mini-Lynx Fast-Start

Lampen (E27 Schraubsockel) 04/2014 - Halogen­glüh­lampen

  • Osram Classic Eco Superstar Hauptbild Osram Classic Eco Superstar
  • Real/Quality Halogen Eco Hauptbild Real/Quality Halogen Eco
Alle Produkte anzeigenWeniger anzeigen

Kompletten Artikel freischalten

TestLampentest 04/2014
Sie erhalten den kompletten Artikel mit Testtabelle (inkl. PDF, 8 Seiten).

[Update 23.09.2015]: Produktfinder Lampen

test.de bietet mehr: Alle aktuellen Test­ergeb­nisse der Stiftung Warentest zum Thema Lampen, viele nützliche Tipps und Hinweise zur Lampenwahl sowie die PDF dieses Tests zum Herunter­laden erhalten Sie jetzt in unserem
Produktfinder Lampen.
[Ende Update]

Gute Farb­wieder­gabe in der Küche

Beim Kochen, Braten und Essen kommt es auf Licht mit guter oder sehr guter Farb­wieder­gabe an. Reife Tomaten erscheinen sonst bräunlich, frisches Rinderfilet matt grau, und grüner Salat sieht welk aus. Hier spielen Halogen­lampen ihre Stärke aus. Ihr glühender Wolf­ramdraht erzeugt ein gleich­mäßiges Farb­spektrum mit hohem Rotanteil. Damit sehen auch rote Speisen appetitlich aus, selbst Farbnuancen lassen sich unterscheiden. Nachteil: Halogen­lampen verpulvern viel Energie als Wärme. Sie verursachen 20 Euro Strom­kosten im Jahr. Außerdem brennen sie im Schnitt nach 2 000 Stunden durch. Weniger appetitlich sehen Speisen im Licht von Kompakt­leucht­stoff­lampen aus. Gerade im Rotbereich lassen sich Nuancen schlechter unterscheiden. LED-Lampen sind inzwischen eine sinn­volle Alternative. Sie geben Farben besser wieder als ihre Kompakt­leucht­stoff-Kollegen. Im Spektrum der LED sind die Wellenlängen gleich­mäßiger verteilt.

Warmweißes Licht im Wohn­zimmer

Im Wohn- und im Schlaf­zimmer steht die Farb­temperatur im Vordergrund. Sie verbirgt sich hinter der Kelvin-Angabe. Warmweißes Licht mit höchs­tens 2 700 Kelvin entspannt und beruhigt. Zur gemütlichen Atmosphäre gehört für manche Menschen gedimmtes Licht. Ein Gedanke, der aus der Zeit der Glüh­lampen stammt. Sie gehen beim Dimmen von Weiß­glut zur Rotglut. Ihr Licht erscheint gedimmt gelb­licher. Ganz anders reagieren Spar­lampen: Der Dimmer reduziert nur ihre Licht­menge. Spektrum und Licht­farbe bleiben gleich. Das Auge empfindet das als kühl und ungemütlich. Oben­drein sinkt die Effizienz. Gedimmte Lampen verbrauchen nur etwas weniger Strom, liefern aber viel weniger Licht.

Tages­licht­weißes Licht im Arbeits­zimmer

Am Schreibtisch bietet tages­licht­weißes Licht Vorteile. Mindestens 5 500 Kelvin sollte es haben. Erster Vorteil: Tages­licht­weiße Kompakt­leucht­stoff­lampen geben Farben meist natürlicher wieder als ihre warmweißen Geschwister. Zweiter Vorteil: Ihr bläuliches Licht entspricht dem Sonnenlicht am Tage. Ein Rezeptor im Auge reagiert auf blaues Licht. Er bremst so die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. Folg­lich hält tages­licht­weißes Licht wacher.

Sofort hell im Treppen­haus

Im Flur sehen Kompakt­leuchtstoff­lampen alt aus. Manche Modelle brauchen nach dem Einschalten fast zwei Minuten, um die Hälfte ihrer Helligkeit zu erreichen. Wer diese Spar­lampen einsetzt, tappt eine ganze Weile im Dunkeln – nichts für Flure oder Treppenhäuser. Deutlich schneller reagieren LED- und Halogenglüh­lampen. Schon nach einem Wimpern­schlag leuchten sie mit voller Helligkeit.

Schalt­feste Lampen im Bewegungs­melder

Die Lampen im Test kosten zwischen 2 und 50 Euro. Vor allem bei teuren LED lohnt die Anschaffung nur, wenn sie lange halten. Im Test müssen sie 6 000 Stunden und 90 000-faches Ein- und Ausschalten über­stehen. Das schaffen alle LED souverän. Die LED Classic von LightMe liefert aber von Anfang an viel weniger Licht, als auf der Packung angegeben. Auch die Kompakt­leucht­stoff­lampe Energy Saving Classic aus dem Hause Megaman liefert von Anfang an ein Fünftel weniger Licht als versprochen. Die meisten Kompakt­leucht­stoff­lampen brennen zwar 6 000 Stunden. Aber sie gehen bei häufigem Schalten vorzeitig kaputt, manche schon nach 10 000 Mal ein- und ausschalten. Sie eignen sich kaum für Flure, Treppenhäuser oder Bewegungs­melder.

Vorruhestand auf dem Dachboden

Bei Minusgraden sind LED-Lampen ebenfalls im Vorteil: Je nied­riger die Temperatur, desto effizienter arbeiten sie. Bei minus 10 Grad Celsius leuchten sie sogar etwas heller als bei 25 Grad. Viele Kompakt­leucht­stoff­lampen verwandeln sich dagegen bei Minusgraden in Funzeln. Sie eignen sich nicht für offene Außen­leuchten. Wer alte Lampen nicht wegwerfen mag, kann sie im Keller oder Dachboden einsetzen. Dort brennen sie nur selten. Hoher Strom­verbrauch, lange Einschalt­verzögerung oder schlechte Farb­wieder­gabe spielen dann keine Rolle.

Jetzt freischalten

TestLampentest 04/2014
0,75 €
Sie erhalten den kompletten Artikel mit Testtabelle (inkl. PDF, 8 Seiten).

Wie möchten Sie bezahlen?

  • Unser Tipp
    test.de-Flatrate

    Freier Zugriff auf alle Testergebnisse und Online-Artikel für 7 € pro Monat oder 50 € im Jahr. Abonnenten von test oder Finanztest zahlen die Hälfte.

    Flatrate neu erwerben

  • Diesen Artikel per Kreditkarte kaufen
  • Diesen Artikel per PayPal kaufen
  • Diesen Artikel per Handy kaufen
  • Gutschein einlösen
Preise inkl. MwSt.
  • kauft alle Testprodukte anonym im Handel ein,
  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur rund 11 Prozent ihrer Erträge als öffentlichen Zuschuss.

Dieser Artikel ist hilfreich. 62 Nutzer finden das hilfreich.