Ladesäulen-Apps fürs E-Auto

„Den Ladesäulen­ausbau massiv beschleunigen“

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Ladesäulen-Apps fürs E-Auto - Mit diesen Apps fahren Sie gut
Gregor Kolbe ist Referent für Verkehrs­märkte beim Verbraucherzentrale Bundes­verband. © Verbraucherzentrale Bundesverband

Verkehrs­experte Gregor Kolbe fordert einfacheren Zugang zu Ladesäulen und trans­parentere Kosten.

Ladesäulen-Apps fürs E-Auto Testergebnisse für 20 Lade-Apps für E-Autos

Viele trauen dem E-Auto nicht und sorgen sich, mit leerem Akku zu stranden. Zu Recht?

In dünn besiedelten Regionen oder entlang von Auto­bahnen ist die Sorge nicht ganz unbe­gründet. Der Bund, Länder und Kommunen müssen den Ladesäulen­ausbau massiv beschleunigen. Zielge­richtete Förderprogramme, effiziente Planungs- und Genehmigungs­verfahren sind notwendig. Wichtig ist ein guter Mix aus Normalladesäulen, etwa in Städten, und Schnell­ladesäulen entlang von Fern­straßen.

Ab 2023 müssen öffent­liche Säulen Debit- oder Kreditkarten akzeptieren. Erleichtert das spontanes Laden?

Ja, deutlich. Allerdings erfahren Kunden die Kosten oft erst an der Ladesäule. Wichtig wäre, dass Preise fürs Spont­anladen trans­parent digital abruf­bar wären. So können Fahrer gezielt güns­tige Ladesäulen ansteuern.

Was würde Elektromobilität einfacher machen?

Wenn man sicher sein könnte, immer eine Ladesäule zu finden – und dass die dann auch funk­tioniert und für alle nutz­bar ist. Sowie eine größt­mögliche Trans­parenz bei den Tarifen und Preisen.

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AndiSu am 28.08.2022 um 20:49 Uhr
Vorsicht vor Tarif - Mobility +

Ich habe die letzten Tage Mobility+ ausprobiert und kann alle nur warnen die gerne auch mal über Nacht auswärts aufladen.
Die meisten Anbieter berechnen Blockiergebühren tagsüber zb von 9 bis 21 Uhr, so auch die Betreiber der Ladestationen in meiner Umgebung. Grundprinzip ist natürlich dass niemand gezwungen sein sollte nach 5h laden mit 11Kw nachts um 2 Uhr sein Auto zu holen.
Mobility+ / EnBW hat dies als Möglichkeit genutzt hier einiges an Profit zu machen. Dort gelten Blockiergebühren rund um die Uhr, auch wenn es der Betreiber der Ladestationen nicht verlangt.
Damit schlägt das Laden über Nacht jedes Mal mit 12 EUR zu Buche. Zusätzlich zu den Stromkosten. Dazu fällt mir ehrlich gesagt nichts ein, dass man hier wiedergeben sollte, also lass ich es lieber. Von EnBW kam auch nur, „wird berechnet unabhängig von den lokalen Bedingungen.“
Also, seid gewarnt und Finger weg vom Testsieger. Da gehe ich lieber zurück zu meinem alten Anbieter und zahle ein paar Cent mehr pro kWh.

MHeise am 06.05.2022 um 14:07 Uhr
@Wilhelm-1 - Mercedes GLE 350 e

Es sei Ihnen unbenommen, eine "fahrbare Schrankwand" = SUV (Silly Useless Vehicle) zu kaufen. Man darf noch erwähnen, dass der Listenpreis bei ca. 73.000 EUR startet (hüstel).
Die geladene Batterie schafft dort ca. 100 km (ist also relativ groß). Dafür hat man dann einen Diesel mit doppelter Technik, hohen Wartungskosten, großem Gewicht (2,6 Tonnen!!).
Für das Geld bekommt man doch schon einen speziell konstruierten Luxusstromer. Die haben den Vorteil, dass sie einen riesigen Innenraum haben, weil der ganze Block ohne Verbrennerteile ist..
Aber soll jeder selbst entscheiden. Solaranlage ist übrigens Top (aber besser mit einem reinen Stromer).
Sinnvolle Stromer haben meist die Geschwindigkeit begrenzt. 160-180 - der Mercedes fährt (nur mit Diesel) bis zu 210, sonst 160.
P.S.: bei dem Preis des Mercedes fallen die Kosten für Kauf und Unterhalt selbst eines Luxus-Smartphones nicht auf. Man kann es auch nur zum Telefonieren und zum Tanken nutzen. Social-Medio muss nicht sein.

Wilhelm-1 am 25.04.2022 um 14:18 Uhr
Unabhängiges Leben ohne Ap – geht doch!

Ein Smarthendi besitzen wir nicht, da wir eine Smart-Muffel-Familie sind, die auch ohne Hendi glücklich leben kann. Und ein Smarthendi extra nur zum Laden würden wir uns niemals anschaffen (auch gratis nicht), da laden wir lieber Zuhause von der eigenen 10 KW Solaranlage. Demnach kommt für uns nur ein Hybrid infrage, den Mercedes GLE 350 e haben wir bereits (ohne Hendi!) bestellt.

Pedi015 am 21.04.2022 um 11:32 Uhr
@ohliman

Wenn ich das richtig verstehe, handelt es sich um einen Test von Apps, die für alle Fahrzeuge genutzt werden können, und zwar herstellerunabhängig. Die von Ihnen genannte App (Apps?) scheint/scheinen nur für Fahrzeuge des entsprechenden Herstellers zu gelten, jedenfalls der von Ihnen angegebenen Bezeichnung nach zu urteilen. Damit wären sie nicht relevant für diesen Test.
Außerdem ist ja schon öfter das 'Problem' der Auswahl der Produkte, die in einem Test berücksichtigt werden, erläutert worden.
Vielleicht wäre das ja eine Anregung für die Stiftung Warentest, Apps der Fahrzeughersteller bzw. markenspezifische Apps sowie die im Bordcomputer enthaltenen Programme zu untersuchen.

Gelöschter Nutzer am 21.04.2022 um 09:34 Uhr

Kommentar vom Administrator gelöscht.