LTE-Tarife für die mobile Nutzung bieten die Netz­betreiber ebenfalls. Bei der Telekom heißen sie „Mobile Data“, bei Vodafone „Mobile Internet Flat“. Beide Anbieter differenzieren die Preise stark nach maximaler Daten­rate und ungedrosseltem Daten­volumen. Ist dieses monatliche Volumen verbraucht, drosseln beide Anbieter das Tempo bei den mobilen Tarifen noch drastischer als bei den Tarifen für stationäres LTE.

Die Hard­ware besteht aus einem USB-Stick fürs Notebook. Anders als die stationären LTE-Modems können diese Sticks nicht nur per LTE, sondern auch über die älteren Funk­techniken UMTS und GSM ins Internet gehen. Über­all dort, wo es keinen LTE-Empfang gibt, kann der Nutzer mit dem USB-Stick über diese lang­sameren Netze surfen.

Im Test funk­tionieren die mobilen LTE-Verbindungen bei guten Bedingungen problemlos und erlauben wirk­lich beein­druckende Daten­über­tragungs­raten. Je nach Entfernung zum Sendemast und baulichem Umfeld kann es aber Empfangs­probleme in Innenräumen geben. Solange LTE noch nicht flächen­deckend verfügbar ist, werden mobile Nutzer vieler­orts noch über die älteren, schon viel engmaschiger ausgebauten UMTS-Netze surfen.

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