LBB-Fonds Meldung

Anwalt Wolfgang Schirp empfiehlt seinen 6 500 Mandanten, das ­Vergleichsangebot des Berliner ­Senats anzunehmen.

Berlins Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) hat Tausenden Zeichnern von Immobilienfonds der Landesbank Berlin (LBB) ein Friedensangebot gemacht. Danach erhalten Anleger je nach Fonds zwischen 60 und 99,6 Prozent des eingesetzten Kapitals zurück, wenn sie ihre Schadenersatzklagen zurückziehen und ihre Anteile verkaufen. Das Geld soll ­spätestens im Februar fließen.

Geklagt haben Tausende Anleger, die etwa 350 Millionen Euro in LBB-, IBV- , Bavaria-, Berlinhyp- und IBV Leasing- Fonds investiert haben. Sie meinen, dass die Prospekte falsch über den Wert und die Garantien der Fonds informierten. Der Berliner Rechtsanwalt Wolfgang Schirp, der über 6 500 Kläger vertritt, empfiehlt seinen Mandanten, das Vergleichsangebot anzunehmen. So könnten sonst noch jahrelang andauernde juristische Streitigkeiten gütlich beigelegt werden. Jedoch müssen Kläger die Anwaltskosten der eigenen Seite selber zahlen. Demnächst oll jeder Anleger ein individuelles Angebot erhalten.

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