So haben wir getestet

Im Test: 30 exemplarisch ausgewählte Plüschtiere für Kinder.

Einkauf der Prüf­muster: Mai bis Juli 2015.

Preise: Von uns bezahlte Einkaufs­preise.

Sicherheit und Schad­stoffe

Sicherheit vor direkten Gefahren

Experten prüften die mecha­nisch-physika­lischen Eigenschaften der Plüschtiere, etwa den Schutz vor verschluck­baren Klein­teilen und vor verschluck­barer Füllung nach DIN EN 71–1, sowie den Schutz vor zu schneller Entflamm­barkeit nach DIN EN 71–2.

Schad­stoffe

Im Labor prüften wir auf folgende Substanzen:

Duft­stoffe: Bestimmung ausgewählter Duft­stoffe aus der Spiel­zeug­richt­linie mit GC/MS.

Farb­mittel: In den Textilien bestimmten wir nach DIN 54231 die allergisierenden und krebs­erzeugenden Farb­stoffe der DIN EN 71-9 und die im Oeko-Tex-Stan­dard 100 aufgeführten Farb­stoffe sowie die primären aromatischen Amine nach DIN EN 71–9 bis 11. Den Gehalt an verbotenen Azofarb­stoffen untersuchten wir nach Paragraf 64 des Lebens­mittel- und Futtermittel­gesetz­buchs (LFGB).

Flamm­schutz­mittel: Bestimmung der unter anderem in DIN EN 71-9und Spiel­zeug­richt­linie aufgeführten Flamm­schutz­mittel nach Extraktion mit GC/MS.

Form­aldehyd: Bei den Textilien bestimmten wir Form­aldehyd nach DIN EN ISO 14184–1.

Mono­mere: Prüfung nach DIN EN 71–9 bis 11.

Nickel: Wir prüften metall­haltige Bestand­teile auf die Abgabe von Nickel (Nickellässig­keit) nach DIN EN 1811.

NPE (Nonylphenoleth­oxylate) und Octylphenoleth­oxylate sowie Nonylphenol und Octylphenol: Bei Textilien ermittelten wir nach Extraktion Nonyl- und Octylphenoleth­oxylate nach DIN EN ISO 18254 mittels LC/MS/MS sowie Nonylphenol/Octylphenol mittels GC/MS.

PAK (poly­zyklische aromatische Kohlen­wasser­stoffe): Wir haben die verwendeten Materialien wie Kunststoffe und Textilien nach den Vorgaben der GS-Spezifikation AfPS GS 2014:01 PAK nach Extraktion mit dem Löse­mittel Toluol mit GC/MS bestimmt.

Phthalate: Die einge­setzten Kunststoffe analysierten wir auf die für Kinder unter drei Jahren verbotenen Phthalate und zusätzlich auf die als SVHC-Stoffe (Substances of very high concern, besonders besorgnis­erregende Stoffe) einge­stuften Phthalate nach Extraktion mit GC/MS.

Schwer­metalle: Wir bestimmten die Freiset­zung der Schwer­metalle aus den Materialien nach DIN EN 71–3 und A1. Zudem analysierten wir nach Mikrowellen­aufschluss den Gehalt an Blei und Kadmium. Zusätzlich zur Freiset­zung von Organozinn­verbindungen wurde der Gehalt an Organozinn­verbindungen nach Extraktion mit methano­lischer Lösung in Anlehnung an DIN EN ISO 17353 untersucht.

Speichel- und Schweißecht­heit haben wir nach Paragraf 64 des LFGB geprüft.

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