Eine allergische Reaktion nach dem versehentlichen Verzehr allergieauslösender Stoffe ist ein Unfall. Die private Unfallversicherung muss zahlen, entschied das Oberlandesgericht München. Eine 15-Jährige war an Heiligabend gestorben, nachdem sie Nussschokolade gegessen hatte. Die Allergie sei keine Vorerkrankung, da eine Krankheit ärztliche Behandlung erfordere. Allergiker könnten auch ohne ärztliche Hilfe leben, argumentierten die Richter (Az. 14 U 2523/11, Revision zugelassen).

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