Ein Testament muss voll­ständig und erkenn­bar selbst geschrieben sein – nur die Unter­schrift reicht nicht. Hat der Erblasser später hand­schriftlich etwas hinzugefügt, wobei ihm offensicht­lich jemand den Stift geführt hat, ist dies ungültig (Ober­landes­gericht Hamm, Az. I-15 W 231/12). Wer nicht in der Lage ist, selbst zu schreiben, kann alternativ ein Testament vorm Notar aufsetzen.

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