Steuerfahnder dürfen die aufgekauften Steuer-CDs mit ausländischen Bankdaten verwerten und zur Not eine Steuersünde schätzen. Ein Ehepaar mit einem Schweizer Konto hatte die Bankunterlagen verweigert. Deshalb schätzte das Finanzamt rückwirkend für zehn Jahre seine steuerpflichtigen Zinsen mit jährlich 5 Prozent des Kontostandes von fast 2 Millionen Schweizer Franken. Die Richter am Finanzgericht Köln hatten keine Zweifel an der Schätzung, da das Paar nichts vorlegte (Az. 14 V 2484/10).

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