Bewohner von Wohn­stiften können Ausgaben für das Mittag­essen, das im Haus zubereitet und im Speisesaal serviert wird, steuerlich geltend machen. Das entschied das Finanzge­richt Baden-Württem­berg. Das Finanz­amt wollte den Service nicht als Dienst­leistung im Haushalt anerkennen. Das Finanzge­richt sah das anders: 20 Prozent der Kosten gestand es dem Kläger als Steuerermäßigung zu, maximal 4 000 Euro im Jahr (Az. 3 K 3887/11). Die Finanz­verwaltung zog die Revision gegen das Urteil zurück.

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