Ein privater Kranken­versicherer muss einem Anwalt rund 37 000 Euro Kranken­tagegeld nach­zahlen. Er hatte nach einem Schlag­anfall eine Lese­störung. Der Versicherer wollte ihn nicht als arbeits­unfähig anerkennen, da er beispiels­weise mit Mandanten sprechen könne. Der Bundes­gerichts­hof entschied: Wer nur zu einzelnen Tätig­keiten in der Lage ist, die isoliert keinen Sinn haben, ist arbeits­unfähig (Az. IV ZR 239/11).

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