Ein Prospekt muss deutlich darauf hinweisen, wenn die Ware aus der Werbung aufgrund begrenzter Menge nur kurze Zeit und nicht überall verfügbar ist. Ein Lidl-Prospekt aus dem Jahr 2008 genügte diesen Ansprüchen nicht. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen verklagte die Prospektverantwortlichen und bekam nun vom Bundesgerichtshof recht (Az. I ZR 183/09). In einer Lidl-Filiale war zum Beispiel kein einziges Exemplar des LCD-Monitors aus der Werbung erhältlich. Im Prospekt fehlte ein Hinweis, dass es die Monitore nicht in allen Filialen gab.

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