Ein 54-jähriger Beinamputierter bekommt von seiner Kasse ein 25 000 Euro teures Kunstglied – ein C-Leg. Das entschied das Sozialgericht Detmold (Az. S 5 KR 307/07). Es sei zu erwarten, dass das Kunstbein dem bewegungsfreudigen Kläger einen Mobilitätsvorteil bringe. In einem anderen Fall hatte dasselbe Gericht die Finanzierung eines C-Legs durch die Kasse abgelehnt (Az. S 5 KR 196/08). Die Klägerin sei so ängstlich, dass für sie kein Mobilitätsvorteil zu erwarten sei, sagten die Richter.

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