Kommt ein Fax mit der schriftlichen Begründung eines Anwalts für eine Berufungs­klage auch nur eine Sekunde nach Ablauf der Frist um 0.00 Uhr beim Gericht an, ist die Berufung unzu­lässig. So das Ober­landes­gericht (OLG) Koblenz (Az. 12 U 1437/12). Maßgeblich ist die voll­ständige Über­tragung des Fax, nicht der Zeit­punkt des Sende­beginns.

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