Hat ein Kunde mehrere Wochen keinen Zugang zum Internet, dann kann er vom Anbieter seines Anschlusses Schaden­ersatz verlangen. Das entschied der Bundes­gerichts­hof. Der Kläger konnte seinen DSL-Anschluss infolge eines Fehlers des Unter­nehmens nicht nutzen. Die Richter begründeten ihr Urteil damit, dass der Zugang zum Internet ein Wirt­schafts­gut sei und zur Lebens­grund­lage gehöre (Az. III ZR 98/12).

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