Wer Prozess­kosten­hilfe will, muss seine wirt­schaftlichen Verhält­nisse offenlegen. Verschweigt er etwas absicht­lich oder grob nach­lässig, kann das Gericht die Hilfe versagen – auch wenn alle anderen Voraus­setzungen für die Hilfe erfüllt sind (Bundes­gerichts­hof, Az. IV ZB 16/12). Ein verschuldeter Geschäfts­führer hatte seinen Anteil an der Firma und seinen Dienst­wagen nicht genannt.

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