Steht ein Privatinsolvenzverfahren vor dem Scheitern, darf der Zahlungsunfähige es nicht einfach abbrechen und neu beginnen. Der Bundesgerichtshof hat klargestellt, dass überschuldete Menschen nach Abbruch des Verfahrens immer drei Jahre warten müssen (Az. IX ZB 221/09). Eine Frau hatte ihren Antrag zurückgezogen und neu gestellt, um dem Scheitern zuvorzukommen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 376 Nutzer finden das hilfreich.