Das Finanzge­richt München hat bekräftigt, dass Finanz­ämter nur zwangs­läufige Kosten für das gericht­liche Scheidungs­verfahren als außergewöhnliche Belastung anerkennen müssen. Absetzen können Geschiedene zum Beispiel Kosten für den Anwalt, das Gericht und den Versorgungs­ausgleich. Ausgaben für die Klärung vermögens­recht­licher Fragen, von Unterhalt, Umgangs- und Sorgerecht müssen sie ohne Steuer­vorteil bestreiten (Az. 10 K 800/10).

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