Ein privater Unfallversicherer muss nicht für Schäden zahlen, die durch ein Missgeschick im Operationssaal entstehen. Eine OP-Zange war im Körper einer Patientin abgebrochen, sie erlitt dauerhafte Schäden. Das Landgericht Dortmund sah im Abbrechen der Zange eine „eigentümliche Gefahr“ einer Heilbehandlung, die vom Schutz ausgenommen ist (Az. 2 O 253/10).

Dieser Artikel ist hilfreich. 315 Nutzer finden das hilfreich.