Bloß weil ein Hand­werker Blut­verdünner nehmen muss, ist er nicht berufs­unfähig. Er erhält kein Geld aus seiner Berufs­unfähigkeits­versicherung, auch wenn ein Sturz vom Gerüst für ihn gefähr­licher werden kann als für andere. Die Sturzgefahr selbst sei wegen des Medikaments nicht höher, argumentiert der Bundes­gerichts­hof (AZ. IV ZR 5/11).

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