Nach einem Auto­unfall erhält eine Geschädigte kein Geld aus ihrer privaten Unfall­versicherung. Sie hatte nach dem Unfall Angst vor dem Auto- und Busfahren. Diese post­traumatische Belastungs­störung sei eine rein psychische Reaktion, die vom Versicherungs­schutz nicht umfasst ist, argumentierte der Versicherer. Es handelt sich nicht um die Folge einer organischen Schädigung der Hals­wirbelsäule (HWS-Syndrom). Das Ober­landes­gericht Hamm gab dem Versicherer recht (Az. 20 U 96/10).

Dieser Artikel ist hilfreich. 0 Nutzer finden das hilfreich.