Kurz­umfrage Rollatoren Welchen nutzen Sie? Wo gibt's Probleme?

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Unterstüt­zung auf vier Rädern: Rollatoren helfen Menschen mit Schwierig­keiten beim Gehen. Sie stützen und sind beweglich. Doch Krankenkassen finanzieren nur einfache Modelle. Die lassen sich teil­weise schwer lenken und zusammenklappen. Komfortable Modelle kosten extra. test.de möchte wissen: Welchen Rollator nutzen Sie? Worüber ärgern Sie sich?

Stan­dard oder Komfort

Für einen Rollator zahlt die Krankenkasse dem Sanitäts­fachhändler eine „Fall­pauschale“. 79 bis 149 Euro. Dafür soll er einen Rollator liefern, den Benutzer einweisen und drei bis fünf Jahre Service bieten. Bei dieser Kalkulation bleiben nur billige Stan­dard­modelle mit geringem Reparatur­aufwand. Sonderwünsche nach Farbe oder Modell kosten extra. Ohne Fall­pauschale der Krankenkasse kosten gute Rollatoren bis zu 500 Euro.

Umfrage Rollatoren Welchen Rollator nutzen Sie / Ihr Angehöriger?

Die Umfrage ist bereits beendet.

Standardmodell ohne Zuzahlung
37.00% 148
Standardmodell mit Zuzahlung
19.50% 78
Selbstfinanzierten Rollator
43.50% 174
Gesamtbeteiligung:
400
Info:
Die Umfrage ist nicht repräsentativ.

Rollator vom Discounter

Gelegentlich bieten auch Aldi, Lidl und Co. Rollatoren an. Diese kosten rund 100 Euro. Zum Beispiel der Volito bei Lidl. Im Schnelltest schnitt er ähnlich gut ab wie ein Marken-Rollator für 345 Euro. Lidl verkauft den Volito noch online. Ohne Kassen­rezept, zum Beispiel als Zweitrollator. Nachteil: Beim Discounter gibt es keine Einweisung.

Umfrage Rollatoren Wie viele Rollatoren nutzen Sie / Ihr Angehöriger und wofür?

Die Umfrage ist bereits beendet.

Nur einen Rollator
72.18% 192
Zwei Rollatoren; einer fürs Haus, einer für unterwegs
23.68% 63
Zwei Rollatoren für unterschiedliche Etagen im Haus
4.14% 11
Gesamtbeteiligung:
266
Info:
Die Umfrage ist nicht repräsentativ.

Ihre Erfahrungen

Wer seinen Rollator täglich nutzt, braucht ein zuver­lässiges Gefährt. Doch manchmal sind die Hand­bremsen zu weit vom Griff entfernt. Oder der Rahmen bricht nach wenigen Jahren. Manche Rollatoren kippen auch leicht.

Umfrage Rollatoren Worüber ärgern Sie sich beim Rollator?

Die Umfrage ist bereits beendet.

Sicherheit der Bremsen
16.44% 36
Bedienung der Bremsen
8.22% 18
Fehlende Kippsicherheit
9.59% 21
Gebrochene Teile
4.11% 9
Schlechtes Fahren
11.87% 26
Schwieriges Zusammenklappen
42.01% 92
Kompliziertes Einstellen
7.76% 17
Gesamtbeteiligung:
219
Info:
Die Umfrage ist nicht repräsentativ.
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7 Kommentare Diskutieren Sie mit

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hildeneu am 23.07.2013 um 13:39 Uhr
Rollator ist nicht gleich Rollator!

Ich schreibe, weil ich viele kenne, die einen Rollator ablehnen oder ein unhandliches Modell haben. Und ich spreche wirklich aus Erfahrung. Ich treffe mich mehrmals im Monat zu Veranstaltungen in einer Senioreneinrichtung. Die einen sind schwer, beim Falten klemmt man sich die Finger und zusammengefaltet müssen sie immer irgendwo angelehnt werden. Einfach unpraktisch. Da bin ich meiner Tochter heute noch dankbar, dass sie mit mir in ein Sanitätshaus gefahren ist. Ich nutze schon seit einiger Zeit den Topro Troja und bin mehr als zufrieden. So zufrieden, dass ich ihn nur allzu gerne weiterempfehle in meiner Seniorengruppe. Er ist handlich, leicht zu schieben, schnell und einfach zu falten und die Kipphilfe am Rad ist für mich im Alltag Gold wert. Ich bin und will noch aktiv sein, dass geht aber nur mit einem Rollator, der mich nicht behindert und der auch schick aussieht.Immerhin versuche ich mich auch nett zu kleiden, da passt so ein altbackener, sperriger Rollator nicht dazu.

hackyy am 17.07.2013 um 11:12 Uhr
"nabucco" nutzen "Sie" ein anderes Gerät ?

Mein Vater (85) benutzt seit einem Wirbelbruch den gleichen Leichtgewichtrollator Topro Troja Premium; im Haus und sogar auf der Gartenwiese. Auch in die geriatrische Tagesklinik nimmt er das mit einem einzigen Handgriff zusammenfaltbare Leichtgewicht mit. In der aufgesteckten Tasche hat er seine Brillen etc.. Die von der Arbeitsgemeinschaft "gesunder Rücken" beschriebenen Produktvorteile erweisen sich als zutreffend: einfache und sichere Höhenverstellung, der Rollator dreht sich quasi auf der Stelle (minimaler Wendekreis), und die Bremsen helfen beim Aufstehen vom Seniorensessel mit Neigungswinkel. Selbst die Räder könnten wir noch wechseln und in der Dunkelheit unterwegs sein, da das Gerät Reflektoren hat.
Ich (63) hab es ausprobiert: Weder mein motorisch eingeschränkter Vater noch ich sind irgendwie angestoßen oder hängengeblieben. Dank der ergonomischen Griffe hat man den Rollator "gut im Griff".

john24 am 11.07.2013 um 09:22 Uhr
Geiz ist auch hier NICHT geil

Meine Mutter hat in Folge der zweiten Chemo stark abgebaut und konnte kaum 30 Meter laufen ohne eine Pause zu machen.
Wir haben uns für ein Produkt der Firma TOPRO entschieden. Dieses Modell war zwar im oberen Preis-Bereich aber hat uns als einziges wirklich in Sachen Verarbeitung und Design überzeugen können. Ich kann nicht verstehen, wie Angehörige hier an der falschen Stelle sparen und ihre Leutchen mit wackeligen und total stigmatisierenden Metallrahmen auf die Straße schicken. Meine Mutter ist nun deutlich mobiler und hat keine Scheu ihren „Porsche“ zu nutzen.

pelang am 10.07.2013 um 16:52 Uhr
Große Hilfe im Alltag

Meine Mutter benutzt nachdem Sie mit Ihrem Kassenmodell nicht klar kam einen Bischoff & Bischoff Rollator (heißt glaube ich "Smart") und ist super glücklich damit. Das Produkt ist leicht und lässt sich super im Auto mitnehmen. Einziger Schwachpunkt ist das es derzeit keinen Einkaufskorb für dieses Modell gibt. Allerdings ist dafür eine einfache Tasche im Lieferumfang mit dabei. Jedenfalls ist das Produkt eine große Erleichterung und war auch preislich völlig angemessen.

Kreuter am 08.07.2013 um 16:08 Uhr
zu schwer, zu unhandlich

Ich besitze zwei Rollatoren. Den einen schmalen nutze ich im haus. Der andere wurde extra bis 150 kg zugelassen und sollte draussen benutzt werden. Er ist zu breit und klobig. Ihn im PKW mitzunehmen ist ein gewaltiges logistisches Problem.