Tipps

  • Dauer. Achten Sie bei der Auswahl eines Einstiegs­kurses für betriebliche Daten­schutz­beauftragte darauf, dass er mindestens fünf Tage dauert. So viel Zeit ist nach Ansicht der Experten Stiftung Warentest auf jeden Fall nötig, um in dieses komplexe Thema einzuführen.
  • Themen. Lesen Sie die Informationen des Anbieters zum Kurs aufmerk­sam durch und gleichen Sie die genannten Themen mit der Check­liste der Stiftung Warentest ab. Schwer­punkte sollten die Themen Daten­schutz­recht und tech­nischer Daten­schutz sein.
  • Übungen. Fragen Sie beim Anbieter nach, wie der Kurs aufgebaut ist und welche Lehr­methoden zum Einsatz kommen. Wichtig ist, dass nicht nur Wissen vermittelt wird, sondern auch Übungen in den Unter­richt integriert sind, zum Beispiel zum Verschlüsseln von E-Mails oder zum Erstellen eines Verfahrens­verzeich­nisses.
  • Teilnehmerzahl. Erkundigen Sie sich vorab nach der Gruppen­größe. Zwischen 3 und 15 Personen sollten teilnehmen. Bei dieser Größe sind Gruppen­übungen gut möglich und der Dozent kann auf die Bedürf­nisse Einzelner eingehen.
  • Weiterlernen. Machen Sie sich klar, dass ein fünf­tägiger Kurs nur einen Einstieg in das Thema bieten kann. Wenn Sie in Ihrem Unternehmen zum betrieblichen Daten­schutz­beauftragten bestellt werden, müssen Sie sich stetig weiterbilden. Ihr Arbeit­geber ist dann verpflichtet, Ihnen die Teil­nahme an Weiterbildungen zu ermöglichen, und muss die Kosten über­nehmen.

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