Kurse Zeitmanagement

Glossar

17.12.2009
Inhalt

ABC-Analyse: Hilfs­mittel zur Prioritätenset­zung. Danach sind A-Aufgaben die wichtigsten und nicht delegier­bar. B-Aufgaben sind ebenfalls wichtig, aber teil­weise dele­gier­bar. C-Aufgaben haben den geringsten Wert, bean­spruchen aber den Groß­teil der Arbeits­zeit, zum Beispiel Papierkram und Ablage.

ALPEN-Methode: Vorgehens­weise zur effektiven Tages­planung in fünf Schritten. 1. Aufgaben fest­legen, die zu erledigen sind (A). 2. Länge, also den Zeitbedarf der Aktivitäten, schätzen (L). 3. Puffer­zeiten einplanen (P). 4. Entscheiden für die Kern­aufgaben, das heißt, den Aufgabenkatalog auf ein realistisches Maß zusammen­streichen (E). 5. Nach­kontrollieren und Unerledigtes über­tragen (N).

Eisenhower-Prinzip: Entscheidungs­raster, das auf Ex-US-Präsident Dwight D. Eisenhower zurück­geht. Zur Prioritätenset­zung werden Aufgaben nach den Kriterien „wichtig/nicht wichtig“ und „dringlich/nicht dringlich“ sortiert.

Pareto-Prinzip (80/20-Regel): Hilfs­mittel zur Definition von Zielen und Planung von Maßnahmen, das auf Erkennt­nissen des italienischen Ökonomen Vilfredo Pareto beruht. Es besagt, dass bereits 20 Prozent der (richtigen) Arbeit 80 Prozent des Ergeb­nisses liefern.

„Salami-Taktik“: Alle größeren Ziele, Projekte und Vorhaben werden in kleine Scheibchen bzw. Aktivitäten zergliedert und anschließend Schritt für Schritt erledigt.

SMART-Formel: Hilfs­mittel zur Zielformulierung. Ziele sollten spezi­fisch (S), mess­bar (M), erreich­bar (Engl.: achievable) und realistisch sein (A und R) und einen konkreten Termin haben (T). Beispiel: „Ich möchte mehr Sport treiben“, ist ein schwammig formuliertes Ziel. Mit der Smart-Formel wird daraus: „Ab morgen jogge ich immer montags und frei­tags eine halbe Stunde lang.“

17.12.2009
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