Kuren für privat Versicherte

Wer privat krankenversichert ist, muss bei einer Kur tief in die eigene Tasche greifen.

Private Krankenversicherungen zahlen Kuraufenthalte in der Regel nicht. Meist werden nur die Kosten für Anschluss-Heilbehandlungen, etwa nach Operationen, übernommen. Beamte bekommen für eine "Heilkur zur Wiederherstellung der Dienstfähigkeit" die Behandlungskosten entsprechend der Höhe des Beihilfesatzes ersetzt und zusätzlich bis zu 30 Mark pro Tag für Unterkunft und Verpflegung.

Wer diesen Schutz nicht hat, kann bei seiner Krankenversicherung eine Kurkosten-Zusatzversicherung abschließen. Das geht normalerweise ohne eine erneute Gesundheitsprüfung. Bei der DKV kostet die Zusatzversicherung zum Beispiel für einen 35-jährigen Mann 11,51 Mark im Monat. Dafür wird alle zwei Jahre eine 30-tägige Sanatoriumskur mit 60 Mark pro Tag bezuschusst.

Die Barmenia bietet den Schutz für 4,43 Mark und zahlt im Abstand von zwei Jahren alle Kosten außer der Unterkunft und Verpflegung.

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