Wer beim Autoverkauf ein falsches oder gefälschtes Serviceheft vorlegt, macht sich nach einer Entscheidung des Landgerichts Itzehoe der arglistigen Täuschung schuldig (Az. 7 0 166/01).

Das Kundendienst-Scheckheft mit dem Serviceplan gibt Auskunft über Laufleistung und Wartung des Fahrzeugs. Nach Ansicht des Gerichts weist ein „scheckheftgepflegtes“ Auto bei ansonsten gleichen Merkmalen einen höheren Wert auf als ein Fahrzeug ohne entsprechende Dokumentation.

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