Kulinarische Ausflüge Meldung

Im Supermarkt kann jeder Spargel kaufen. Das Edelgemüse gibts aber auch direkt vom Feld. Verschiedene Spargelstraßen verbinden die Höfe und laden ein zur Besichtigung. Auch Wein, Käse und saure Gurken haben ihre Straßen. test.de gibt Tipps, wo Sie dem Genuss auf die Spur kommen.

Spargelstraßen

Es lohnt sich, heimischen Spargel zu kaufen. Schließlich kosten lange Transportwege aus Spanien oder Griechenland stündlich mehr Frische, Zartheit und Aroma. Außerdem belastet der Transport das Klima. Kaufen Sie am besten Spargel aus der Region, auf dem Markt oder wenn möglich direkt vom Feld weg. Im Münsterland, der Lüneburger Heide, Baden und Brandenburg führen gekennzeichnete Wege zu den Spargelhöfen.
Tipp: Der letzte Spargelstichtag ist traditionell der 24. Juni. Wenn Ihnen die Spargelsaison zu kurz ist, frieren Sie die Stangen ein: Einfach waschen, schälen und im Gefrierbeutel tiefkühlen. So halten sie sich bis zu neun Monate. Zum Garen geben Sie den tiefgefrorenen Spargel direkt ins heiße Wasser. So behält er Aroma und Nährstoffe.

Gurkenradweg

Im Juni beginnt im Spreewald die Gurkenernte. Allgegenwärtig ist die saure Gurke auf der Radrundtour, die in Lübbenau startet. Wer keine Zeit für die rund 260 Kilometer hat, kann Teilstrecken radeln. Auch der Umstieg in Spreewaldkähne ist möglich, die wie Gondeln gestakt werden. Ansässige Firmen zeigen, wie die Gurken ins Glas kommen. Mehr unter www.gurkenradweg.de.

Weinlehrpfade

In jedem deutschen Weinbaugebiet gibt es Wege, die zum Spaziergang oder zur Wanderung durch die Weinberge und -orte einladen. Tafeln stellen Rebsorten, Lagen, Winzerarbeiten vor und erklären die Weinbaugeschichte. Mehr unter www.weinlehrpfade.de.

Milch- und Käsestraßen

Wie kommen die Löcher in den Käse? Das und mehr zeigen handwerkliche Molkereien und Käsereien. Zu finden sind sie unter www.milchundkaesestrasse.de. Das Allgäu, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen haben eigene Käsestraßen. In Hofläden gibt es die Käseschätze oft zum Kosten und Kaufen. Kontakt mit Kühen gibt es auf den Milchwanderwegen im Sauerland, im Bergischen Land und in der Eifel.

Gläserne Produktion

Einige Lebensmittelhersteller bieten nach vorheriger Anmeldung Führungen durch die Produktion – zum Beispiel der Nudelhersteller Alb-Gold im schwäbischen Trochtelfingen und die Westfälische Fleischwarenfabrik in Versmold/Peckeloh. Auch bei Süßwarenherstellern wie Katjes in Potsdam, der Cottbuser Baumkuchen Manufaktur oder der Hostienbäckerei in Kevelaer können Besucher bei der Produktion zusehen.
Tipp: Fragen Sie bei der örtlichen Touristeninformation nach kulinarischen Zielen und Veranstaltungen.

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