Kürbisse Meldung

Der Hokkaido kann mit Schale gekocht werden.

Wenn der Herbst kommt, sind sie wieder da: die vielseitigen Kürbisse.

Vor ein paar Jahren waren sie noch Stiefkinder auf dem Markt. Das hat sich geändert. Denn Kürbisse sind nicht nur dekorativ, sie überzeugen auch durch ­innere Qualitäten: festes Fruchtfleisch, lange Halt­barkeit, angenehmer Geschmack. Von den über 800 Sorten werden vor allem der Hokkaido, der Butternut- und der Muskatkürbis angeboten sowie der große orangefarbene Halloweenkürbis.

Gesund
Das Gemüse enthält wichtige Vitamine und Mineralstoffe und ist kalorienarm: Auf 100 Gramm kommen nur 25 Kilokalorien.

Zubereiten
Kürbis lässt sich einfach zubereiten. Er wird schnell gar und lässt sich fantasievoll würzen, so mit Curry, Muskat, Zimt, Sahne und Wein. Er ist ideal für Suppen, eignet sich aber auch für Kuchen und Brotrezepte, als Gemüsebeilage oder Chutney.

Aufbewahren
Ganze unversehrte Kürbisse kann man monatelang liegen lassen. Für längere Vorratshaltung: schälen und roh oder gedünstet einfrieren.

Kerne nutzen
Dunkle Kürbiskerne machen sich gut in der Suppe oder auch im Salat. In der Steiermark wird das begehrte dunkle Kürbiskernöl schon seit 300 Jahren gepresst, und zwar hauptsächlich aus olivgrünen ungeschälten Kernen. Sie enthalten vor allem viel Vitamin E und gelten in der Naturheilkunde als hilfreich bei Prostata- und Bla­senbe­schwerden.

Nicht essen
Das gilt, wenn Kürbisse oder die mit ihnen verwandten Zucchini bit­ter schmecken. Grund ist der giftige Bitterstoff Cu­cur­bitacin, der unter anderem Durchfall und Erbre­chen verursachen kann. Eigentlich sind moderne Züchtungen frei davon, der Bitterstoff kann aber bei der Befruchtung durch Bienen von einigen Zierkürbissorten doch wieder in Speisekürbisse und Zucchi­ni gelangen.

Schnitzen
So werden Halloweenkürbisse zu stand­festen Laternen: Den oberen Teil abschneiden, das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauskratzen, sodass eine drei Zentimeter dicke Wand bleibt. Muster mit einem spitzen Messer ausschneiden, dem Deckel ein Luftloch geben, eine Kerze hin­einsetzen.

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