Kürbiskernöl Meldung

Ausgerechnet bei einer regionalen Spezialität bekommen Österreichs Bauern Konkurrenz aus dem Ausland. Wie eine Anbieterumfrage des österreichischen Vereins für Konsumenteninformation (VKI) ergab, verpressen Ölmühlen in der Steiermark für das traditionelle Kürbiskernöl nicht nur die schalenlosen Samen des Steirischen Ölkürbisses, sondern auch Kerne aus China, Südosteuropa und Russland – meist ohne auf den Flaschen die Herkunft anzugeben. Mit heimischen Kernen könnte Österreich jedes Jahr nur etwa halb so viel Öl abfüllen.

Tipp: Echtes Steirisches Kürbiskernöl, nur aus österreichischen Kernen gepresst, ist eine von der EU geschützte Regionalmarke. Sie erkennen es am entsprechenden Zeichen. Ein halber Liter des grün-schwarzen Öls kostet rund 8 Euro aufwärts. Billiges chinesisches Öl ist bräunlich, dünnflüssig und im Geschmack fehlt die typisch nussige Note.

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