Auch ledige Frauen können die Ausgaben für eine künstliche Befruchtung beim Finanzamt als außergewöhnliche Belastung absetzen. Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) in München entschieden (Az. III R 47/05).

Die Klägerin hatte dank künstlicher Befruchtung von ihrem Lebensgefährten ein Kind bekommen. Weil sie ledig war, wollte das Finanzamt die ­Kosten von rund 12 259 Euro nicht anerkennen.

Der BFH war früher selbst der Ansicht, dass nur verheiratete Frauen Steuervorteile bekommen können. Diese Rechtsauffassung haben die Richter jetzt aber geändert.

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