Künstliche Befruchtung Meldung

Bis zu acht Versuche finanziert die Kasse mit.

Krankenkassen müssen eine künstli­che Befruchtung nur zahlen, wenn die Frau nicht über 40 und der Mann nicht über 50 Jahre ist. Diese 2004 ins Sozialgesetzbuch eingefügte Altersgrenze ist weder willkürlich noch diskriminierend, so das Hessische Landessozialgericht (Az. L 8 KR 87/05). Vielmehr berücksichtigt sie, dass bei Frauen bereits jenseits der 30 die natürliche Empfängnisfähigkeit nachlässt und nach dem 40. Lebensjahr sehr gering ist. Auch aus der Pflicht zum Schutz von Ehe und Familie könne kein Anspruch abgeleitet werden. Die Kassen tragen 50 Prozent der Kosten, wenn die Ehefrau zwischen 25 und 40 Jahre alt ist, der Ehemann 25 bis 50.

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