Künst­liche Befruchtung Meldung

Von mehr als 700 000 Babys kamen 2014 in Deutsch­land knapp 12 000 nach künst­licher Befruchtung zur Welt.

Nun unterstützt auch Sachsen Unver­heiratete finanziell bei Kinder­wunsch­behand­lungen. Es ist das sechste Bundes­land, das einen Teil der Kosten für künst­liche Befruchtung über­nimmt, die Paare sonst selbst tragen müssen.

Hintergrund ist die Bundes­förderricht­linie. Sie gilt seit Anfang 2016 auch für Unver­heiratete. Der Bund über­nimmt bis zur dritten Behand­lung bis zu 12,5 Prozent der Selbst­zahlerkosten, für die vierte Behand­lung sind es bis zu 25 Prozent. Bedingung ist, dass sich das Bundes­land, in dem das Paar den Haupt­wohn­sitz hat, beteiligt. Art und Höhe der Zuwendung hängen vom Landes­förderprogramm ab. Bisher fördern Meck­lenburg-Vorpommern, Nieder­sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Berlin mit dem Bund die Kosten.

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