Künstliche Befruchtung Meldung

Schwedische Forscher haben die Entwicklung von Kindern nach einer künstlichen Befruchtung mit der von "natürlich" gezeugten Kindern über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren nach der Geburt verglichen. Ihrer Studie zufolge mussten fast zweimal mehr Retortenbabys wegen Entwicklungsstörungen behandelt werden. Die häufigste neurologische Störung war eine spastische Lähmung infolge eines frühkindlichen Hirnschadens. Aufgrund ihrer Ergebnisse empfehlen die Forscher, nach einer In-vitro-Fertilisation statt mehrerer Embryonen ­ wie bisher üblich ­ nur noch einen Embryo in die Gebärmutter zu übertragen. Die Häufigkeit von Zwillingsgeburten, niedrigem Geburtsgewicht und Frühgeburten sei ein Risiko.

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