Künstlersozialkasse Künstler unter Kontrolle

16.01.2007

Die Künstlersozialkasse (KSK) soll prüfen, ob selbstständige Künstler und Publizisten ausreichend hohe Sozialversicherungsbeiträge für ihr Einkommen zahlen. Nach dem Willen der Bundesregierung werden in einer Stichprobe jedes Jahr 5 Prozent der Versicherten kontrolliert.

Geprüft wird ihr Einkommen der vergangenen vier Jahre als Künstler oder Publizist sowie die weiteren Einkünfte. Stellt sich heraus, dass die KSK-Mitglieder höhere Einkommen erzielt haben als vorher geschätzt, müssen sie Beiträge nachzahlen.

Gleichzeitig bleibt das bisherige Schätzverfahren zur Beitragsbemessung bestehen. Alle Versicherten schätzen also das Einkommen, das sie im kommenden Jahr voraussichtlich erzielen werden. Für diesen Betrag zahlt der Künstler monatlich den halben Beitragssatz der Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung. Die andere Hälfte zahlt die KSK.

16.01.2007
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