Künst­lersozialkasse Test

Kaum ein freiberuflicher Künstler, Journalist oder Schrift­steller kann es sich leisten, krank­heits­bedingt länger auszufallen. Während die Einnahmen ausbleiben, laufen Kosten für Atelier oder Büro und Wohnung weiter. Gut zu wissen: Wer über die Künstler­sozial­kasse gesetzlich kranken­versichert ist, kann sich schon ab dem 15. Tag der Arbeits­unfähig­keit ein tägliches Krankengeld sichern – mit einem geeigneten Wahl­tarif seiner Kranken­kasse. Doch der ist nicht immer günstig, wie unser Test zeigt.

Kompletten Artikel freischalten

TestKünst­lersozialkasse13.11.2018
Sie erhalten den kompletten Artikel (inkl. PDF, 3 Seiten).

Vorteil für Versicherte in der Künst­lersozialkasse

Wer als Künstler oder Publizist Mitglied der Künst­lersozialkasse (KSK) ist, zahlt nur die Hälfte der Beiträge für Renten-, Kranken- und Pflege­versicherung, die andere Hälfte trägt die KSK. Versicherte haben Anspruch auf gesetzliches Krankengeld ab der siebten Woche (43. Tag) ihrer Arbeits­unfähigkeit. Schwangeren zahlen Kassen Mutter­schafts­geld sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Entbindung. Eltern bekommen Kinder­krankengeld, wenn ihr Kind erkrankt und sie deshalb nicht arbeiten können.

Krankengeld-Tarife für Künster und Publizisten – das bietet der Test

Tarif­über­sicht. Die Tabelle der Stiftung Warentest zeigt Beiträge und maximale Krankengeldhöhe für Krankengeld-Wahl­tarife von 38 Krankenkassen. Außerdem nennen wir Leistungs­dauer, Höchst­eintritts­alter und Warte­zeit – und sagen, bei welchen Kassen der monatliche Beitrag im Leistungs­fall entfällt. Bei einem Einkommen von 2 500 Euro ist ein Krankengeld von täglich 58 Euro schon für 3 Euro im Monat zu haben. Bei der teuersten Kasse sind für eine vergleich­bare Absicherung fast 300 Euro fällig.

Tipps. Wir sagen, nach welchen Kriterien Sie Ihren Tarif wählen sollten, wann sich ein Kassen­wechsel lohnt und womit KSK-Versicherte die Höhe ihres Krankengelds beein­flussen können.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus Finanztest 12/2018.

Früheres Krankengeld über Wahl­tarif

Kreative, die eine finanzielle Durst­strecke von 43 Tagen nicht durch­stehen können, haben die Möglich­keit, sich über ihre Krankenkasse noch besser finanziell abzu­sichern: mit einem speziellen Wahl­tarif für Künstler und Publizisten. Wer KSK-Mitglied ist und einen entsprechenden Tarif bei seiner Kasse abschließt, erhält Krankengeld schon ab dem 15. Tag.

Zwischen 3 und knapp 300 Euro im Monat kostet die Zusatz­absicherung

Wir haben untersucht, was die Wahl­tarife für früheres Krankengeld insgesamt bieten und was sie kosten. Die Band­breite ist enorm: Beim güns­tigsten Angebot, zahlen Schrift­steller, Bild­hauer oder Musike­rinnen nur 3 Euro im Monat für ein Krankengeld von täglich 58 Euro, beim teuersten sind monatlich stolze 294 Euro fällig für ein Krankengeld von 65 Euro. In manchen Fällen kann es sich daher für Interes­sierte lohnen, die Kasse zu wechseln. Wer über einen Wechsel nach­denkt, sollte auch die Höhe des Zusatz­beitrags und die Extra­leistungen der neuen Kasse vergleichen.

Jetzt freischalten

TestKünst­lersozialkasse13.11.2018
1,50 €
Sie erhalten den kompletten Artikel (inkl. PDF, 3 Seiten).

Wie möchten Sie bezahlen?

  • Unser Tipp
    test.de-Flatrate

    Freier Zugriff auf alle Testergebnisse und Online-Artikel für 7,00 € pro Monat oder 50,00 € im Jahr. Abonnenten von test oder Finanztest zahlen die Hälfte.

    Flatrate neu erwerben

  • Diesen Artikel per Kreditkarte kaufen
  • Diesen Artikel per PayPal kaufen
  • Diesen Artikel per Handy kaufen
  • Gutschein einlösen
Preise inkl. MwSt.
  • kauft alle Testprodukte anonym im Handel ein,
  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur rund 6 Prozent ihrer Erträge als öffentlichen Zuschuss.

Dieser Artikel ist hilfreich. 257 Nutzer finden das hilfreich.