Künstlersozialkasse Meldung

Eine Firma, die regelmäßig zwei selbstständige Fotografen beauftragt, Fotos für Werbematerialien und Verpackungen zu erstellen, muss für sie Sozialabgaben an die Künstlersozialkasse zahlen, so das Bundessozialgericht (Az. B 3 KS 1/10 R). Der Betrieb hatte vorgetragen, die Fotografen nur als Handwerker zu beschäftigen, nicht als Publizisten.

Nach Ansicht der Richter wird bei Werbefotografie anders als beim Kunsthandwerk nicht zwischen handwerklicher und künstlerischer Betätigung unterschieden. Es komme nur darauf an, zu welchem Zweck ein Foto gemacht werde. Werbezwecke erforderten eine Künstlersozialabgabe. Die Firma muss nun 4 500 Euro an die Künstlersozialkasse nachzahlen.

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