Arbeitnehmer, die mit Krank­schreibung drohen, können rausfliegen. Weisen sie aber nur darauf hin, dass sich eine bestehende Krankheit verschlechtern könnte, ist das kein Kündigungs­grund.

Eine Frau wurde nach einer längeren Krankheit in die Registratur versetzt. Ihrer Chefin sagte sie, das Akten­schleppen werde ihren „Tennis­arm“ verschlimmern: „Dir ist schon klar, dass ich mich dann krank­schreiben lasse?“ Das fand das Landes­arbeits­gericht Köln „unge­schickt“, sah darin aber keine Drohung (Az. 5 Sa 631/13). Die Kündigung der Frau ist unwirk­sam.

Dieser Artikel ist hilfreich. 4 Nutzer finden das hilfreich.