Kühl-Gefrier­kombis im Test

Eiswürfel auf Knopf­druck

Kühl-Gefrier­kombis im Test - Kühl­schränke – stark und spar­sam
Eiswürfelspender. Wie gut funk­tioniert der Spender in der Kühl­schranktür? © Shutterstock / mbrphoto

Doppeltürige Kühl-Gefrier-Kombinationen haben teils einen einge­bauten Eisspender. Die Exemplare im Test liefern bis 1,5 Kilogramm Eiswürfel.

Kühl-Gefrier­kombis im Test Testergebnisse für 219 Kühlgeräte

Inhalt

Alle zehn Minuten 200 Gramm Eiswürfel

Getränke mit Eiswürfeln machen Laune. Und wenn die Würfel sogar bequem auf Knopf­druck aus dem Kühl­schrank purzeln, finden das viele noch besser. Einige Kühl-Gefrier-Kombinationen im Format Side by Side, also Geräte mit zwei Flügeltüren, haben einen fest verbauten Eiswürfelspender in der Tür. Im Test drückten wir alle zehn Minuten auf den Knopf und entließen zirka 200 Gramm Eiswürfel aus dem Tank im Gerät. Die Eismenge reicht für ein bis zwei große Gläser Eis­tee, je nach gewünschter Menge Eiswürfel im Glas. Oder liefert Eis für drei bis vier Long­drinks.

Für große Feiern müssen Eiswürfel einge­lagert werden

Bei zwei Modellen dürfen die Gäste nicht zu schnell trinken. Nach 870 und 890 Gramm Eiswürfeln war schon Schluss. Das Nach­frosten dauert Stunden. Andere Modelle hingegen lieferten bis zu 1,5 Kilogramm Eiswürfel, also etwa sieben mal 200 Gramm. Für noch größere Mengen oder Partys brauchen Sie einen Sack Eiswürfel. Die Modelle mit Eiswürfelbereitern finden Sie hier.

Eiswürfel brauchen Technik

Hinter dem Eisknopf an der Kühl­schranktür stecken ein Tank für die Eiswürfel, eine separate Gefrier­ecke und ein Motörchen zum Rausbefördern der Eisteile. Das braucht Platz, der innen fehlt. Alle Modelle im Test haben einen eigenen Wasser­anschluss, oft auch einen Wasser­tank, der sich von Hand füllen lässt. Das Wasser sollte nicht wochen­lang in Tank oder Leitung stehen. Sonst könnten sich Keime vermehren.

Ob die Würfel im Gefrier­teil oder im Eiswürfel­zubereiter entstehen – es kostet Energie. Aber beim Eiswürfel­bereiter muss der der Würfel­tank zusätzlich weit unter null Grad gehalten werden. Das dürfte mehr Strom kosten, als die Eiswürfel direkt im Gefrier­teil zu lagern. Die Side-by-Side-Modelle brauchten im Test generell mehr Strom als die schmaleren Kombis.

Kühl-Gefrier­kombis im Test Testergebnisse für 219 Kühlgeräte

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279 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

testo22 am 23.05.2022 um 08:28 Uhr
Nicht aussagefähig

Ich habe mir aufgrund des guten Tests den Bosch KSV36AIDP gekauft. Was ich bei diesem jedoch extrem störend finde ist das Geräusch des Kompressors wenn dieser läuft. Dieser überschreitet sicherlich weit die angegebenen 39dB. Wie dieser Kühlschrank unter Geräusch zu einem guten Testurteil kommt ist mir schleierhaft. Etliche Berichte von anderen Nutzern scheinen zu bestätigen dass es sich hier nicht um einen Fehler sondern um das normale Verhalten des Kühlschranks handelt. Was bringt es mir wenn der Kühlschrank im Durchschnitt zwar leise ist, aber 20% der Zeit extrem laut.

Profilbild Stiftung_Warentest am 25.03.2022 um 15:53 Uhr
Stromverbrauch

@Janug: Der absolute Stromverbrauch ist für manche Einbaugeräte relativ niedrig, weil sie wenig Fassungsvermögen haben. Sie brauchen dann wenig Strom, haben aber auch wenig Platz. Wenn Sie mit dem wenigen Platz auskommen, ist dann natürlich alles gut.
Bei der Effizienz, den Stromkosten pro Liter Inhalt, sind die freistehenden Modelle vorne. Teils weil sie schlicht größer sind und ein größeres Volumen effizienter zu kühlen ist. Teils auch weil sie besser, mit mehr Isolierschaum, gedämmt sind. Einbaugeräte leiden unter Platzmangel, weil sie in die vorgesehenen Nischen der Küche passen müssen.
Momentan lässt sich nicht übersehen, wann die nächste Untersuchung durchgeführt wird. Ihren Wunsch haben wir aber in jedem Fall registriert.

Janug am 23.03.2022 um 06:50 Uhr
Stromverbrauch

Hallo, im Artikel steht, dass freistehende Kombis meist energieeffizienter sind. Trotzdem finde ich die geringsten Werte für den Stromverbrauch pro Jahr bei den Einbau Kombis. Wie kommt es dazu? Eine Filtermöglichkeit nach Stromkosten pro Jahr wäre sehr wünschenswert! Weiters würde mich interessieren ob bereits bekannt ist wann das nächste Update der Tests bzw. das Testen neuer Geräte geplant ist.

Profilbild Stiftung_Warentest am 21.03.2022 um 11:34 Uhr
Aufwärmzeit nach Stromausfall

@cpbecker: Spitzengeräte halten fast einen Tag durch und andere weniger als die Hälfte.

cpbecker am 19.03.2022 um 12:37 Uhr
Aufwärmzeit nach Stromausfall

In den FAQs und Artikeln findet sich keine Angabe darüber, wieviel Zeit beim Anstieg der Temperatur des Gefriergutes von - 17°C auf - 9°C nun tatsächlich vergeht, wenn die Kühl-Gefrier-Kombi bzgl. Verhalten bei Störungen mit z. B. "sehr gut" bewertet wird.