10 tolle Einfrier-Tricks

Klar. Sie können Ihr Gefrier­gut einfach in den Froster-Einschub werfen – und es wird sich schon eine Weile halten. Wenn aber Aroma und Konsistenz der Lebens­mittel nach dem Auftauen wirk­lich top sein sollen, dann lesen Sie unsere 10 Einfrier-Tricks. Wenn Sie sich das Thema umfassend erschließen wollen – in unserem Shop finden Sie das Buch „Sehr gut haltbar machen“. Es kostet 19,90 Euro und wir liefern es Ihnen kostenlos.

Trick 1: Einfach etwas mehr kochen

Kochen Sie von Ihren Lieblings­rezepten extra­große Portionen und frieren Sie das ein, was nicht sofort verzehrt wird. Irgend­wann in den nächsten Wochen wird sich eine prima Gelegenheit ergeben, das Essen aufzutauen.

Trick 2: Garten­ernte auch im Winter

Nutzen Sie die Chance, einen Teil der Ernte aus Ihrem Garten später genießen zu können. Auch saisonale Schnäpp­chenkäufe großer Mengen – von Spargel über Erdbeeren bis zu Pflaumen – lassen sich sehr gut einfrieren. So können Sie sich Erdbeeren aus dem eigenen Garten zum Advents­kaffee gönnen oder damit Ihre Silvesterbowle bereichern. Auch andere Beeren, Pflaumen sowie Apfel- oder Birnenmus lassen sich gut einfrieren. Vorheriges Blanchieren ist nicht erforderlich. Sie sollten die Frücht­chen aber gründlich säubern.

Trick 3: Gemüse vor dem Einfrieren blanchieren

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Geben Sie Erbsen, Möhren, Bohnen, Spargel und Lauch vor dem Einfrieren kurz in kochendes, leicht gesalzenes Wasser. 1 bis 3 Minuten sind genug. Anschließend das Wasser über ein Sieb abgießen und das Gemüse sofort mit sehr kaltem Wasser abschre­cken. Dann auch das kalte Wasser über ein Sieb gießen und das Gemüse einfrieren. Das Blanchieren tötet Bakterien ab; Farbe, Konsistenz und Geschmack bleiben so besser erhalten. Die Hitzebe­hand­lung ist aber nicht immer sinn­voll: Zucchini oder Steinpilze können roh in die Kälte. Unge­eignet fürs Einfrieren sind rohe Kartoffeln, Gurken, Radieschen und Blatt­salate.

Trick 4: Klein­schneiden und Vorfrosten

Wenn Sie verhindern wollen, dass Pilze, Möhren, Beeren oder andere Leckereien beim Einfrieren zusammen­kleben, hilft Vorfrosten. Breiten Sie Ihre Schätze – möglichst ohne anhaftende Feuchtig­keit – auf einer Kunst­stoff­schale oder einem Blech aus und schieben Sie dieses samt Abdeckung ins Gefriergerät. Einige Geräte haben spezielle Vorfrostfächer. Sobald das Gefrier­gut hart gefroren ist, sollten Sie es in Gefrierbeutel oder Gefrierboxen umfüllen, beschriften und endgültig verstauen.

Trick 5: Das Kräuteraroma retten

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Füllen Sie gehackte Petersilie, Dill oder Lieb­stöckel in Eiswürfelbehälter. Mit Wasser aufgießen und abge­deckt ins Gefrierfach stellen. Beim Kochen können Sie die Würfel dann direkt in den Topf oder aufgetaut in den Salat geben. Der Tipp eignet sich auch gut für Schale und Saft von Zitronen.

Trick 6: Mit dem richtigen Timing Einfrieren

Kühlen Lebens­mittel schockartig ab, verringert sich das Risiko, dass sich im Innern große Eiskristalle bilden, die nach dem Auftauen die Qualität schmälern. Beschleunigen können Sie das Frosten zum Beispiel mit Hilfe einer Super­schaltung, die Kältere­serven schafft. Betätigen sollten Sie diese bei größeren Mengen möglichst schon 24 Stunden vorher. Lesen Sie die Hinweise in der Bedienungs­anleitung; dort findet sich zum Beispiel oft ein Tipp, welches Fach sich fürs schnelle Einfrieren optimal eignet. Wollen Sie mehrere Portionen einfrieren, sollten Sie diese auf mehrere freie Einschübe verteilen. Falls Sie im Gefriergerät Kälteakkus lagern, können Sie diese rund um die frischen Lebens­mittel positionieren, um deren Abkühlung zu beschleunigen. Und lassen Sie Gekochtes zuvor auf Zimmertemperatur abkühlen oder – in der kalten Jahres­zeit – auf dem Balkon auf nied­rigere Temperaturen.

Trick 7: Beste Vorbereitung fürs Backen

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Wenn Sie schon kneten müssen, dann lieber richtig viel: Hefeteig für Kuchen oder Pizza lässt sich portions­weise in Gefrierbeuteln einfrieren und später bei Bedarf aus dem Gefriergerät zaubern. Fertige Torten sollten Sie vor dem Einfrieren in Stücke schneiden.

Trick 8: Gefrierbrand verhindern

Verpacken Sie Fleisch möglichst ohne Luft, sonst können Geschmack und Konsistenz leiden. An vielen Frische­theken wird es auf Wunsch beim Kauf vakuu­miert. Ansonsten einen Gefrierbeutel nutzen, die Luft heraus­streichen und gut verschließen. Achten Sie auch beim Einfrieren anderer Lebens­mittel darauf, dass die Gefrierbeutel keine Löcher haben und Behälter dicht schließen.

Trick 9: Säfte und Smoothies auf Vorrat

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Viel Obst im Garten? Mixen Sie Smoothies und Säfte einfach auf Vorrat. Füllen Sie die Flüssig­keiten in Gefrierbehälter oder in Flaschen aus elastischem Kunststoff und dann ab damit ins Eisfach. Aber nicht ganz befüllen: Flüssig­keiten dehnen sich beim Einfrieren aus. Glas könnte zerspringen.

Trick 10: Den Über­blick behalten

Beschriften Sie Ihr Gefrier­gut mit Datum. So können Sie besser abschätzen, bis wann Sie die Lebens­mittel verzehrt haben sollten. Kontrollieren Sie regel­mäßig den Inhalt Ihres Gefriergeräts – zum Beispiel alle drei Monate. So verhindern Sie, dass einzelne Schätze in Vergessenheit geraten und irgend­wann entsorgt werden müssen. Und reser­vieren Sie einen Einschub oder Korb für Lebens­mittel, die Sie zeit­nah verwerten möchten. So haben Sie diese besser im Blick.

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