Kühl-Gefrier­kombination im Test 2021: Die besten Kühl­schränke und Kombis

Tipps: Kühlen und Einfrieren

Kühl-Gefrier­kombination im Test 2021 - Die besten Kühl­schränke und Kombis

Frische­schublade. In einem Kühl­schrank herr­schen unterschiedliche Temperaturen, ja nach Abteilung.

Wer optimal kühlt, verlängert die Halt­barkeit und sorgt für optimale Qualität der Lebens­mittel. Hier finden Sie Tipps – auch zum richtigen Einfrieren.

Tipps: So kühlen Sie richtig

  • Ordnung muss sein. Viele Kühl­schränke sind so konstruiert, dass es in ihrem Innern unterschiedlich kalte Zonen gibt. Welche Lebens­mittel wohin gehören, darüber sollte die Gebrauchs­anleitung informieren. Meist finden sich dort auch andere nützliche Empfehlungen, wie sich Ihr Gerät optimal nutzen lässt.
  • Unempfindliches nach oben. Manche Kühl­schränke haben einen Ventilator, der für Luft­zirkulation und über­all recht ähnliche Temperatur­verteilung sorgt. Die meisten anderen haben ganz oben oder im Türbereich relativ warme Zonen. Hier können Sie relativ gut halt­bare Lebens­mittel wie zum Beispiel Hartkäse oder Marmelade platzieren. Und auch die Butter, die dann einigermaßen streich­fähig bleibt.
  • Empfindliches nach unten. Die meisten Geräte haben im unteren Bereich des Kühl­teils ihre kälteste Zone. Hierhin gehören leicht verderb­liche Lebens­mittel wie Fisch, Fleisch und Wurst. Einige Geräte bieten als besonderen Service für diese Waren ein Kalt­lagerfach mit Temperaturen zwischen minus 2 und plus 3 Grad.
  • Knackiges ins Fach. Gemüse und Salate gehören ins separate Gemüsefach. Dieses Fach ist meist relativ kühl und hält die Feuchte, so dass die Lebens­mittel hier besonders lange frisch und knackig bleiben.
  • Anderes ab in die Mitte. Milch, Milch­produkte und alle anderen Lebens­mittel ohne besondere Ansprüche können Sie guten Gewissens im mitt­leren Bereich unterbringen.
  • Ventilator mixt. Falls in Ihrem Kühl­schränke ein Ventilator für Luft­zirkulation im Kühl­bereich sorgt, sind die Temperatur­unterschiede verschiedener Zonen gering. Hier ist es recht egal, an welchen Stellen des Kühl­bereichs Sie die einzelnen Lebens­mittel einsortieren. Sofern Kalt­lagerfächer vorhanden sind, ermöglichen sie auch hier spezielle Nied­rigtemperaturen für leicht Verderb­liches.
  • Temperatur wählen. Die Temperatur­regelungen der Kühlgeräte funk­tionieren sehr unterschiedlich. Im Ideal­fall erlaubt das Display eine gradgenaue Einstellung. Im Zweifels­fall – insbesondere bei Modellen mit simplem Dreh­knopf – können eigene Messungen zur Kontrolle sinn­voll sein. Gegebenenfalls sollten Sie nach­justieren. Empfehlens­wert ist für den Kühl­teil eine mitt­lere Temperatur von 5 bis 6 Grad Celsius. Lagern Sie Fisch oder andere empfindliche Lebens­mittel, können Sie die Temperatur auf 4 Grad absenken. Liegt Ihnen hingegen das Energiesparen am Herzen, sollten Sie eine etwas höhere Temperatur wählen.
  • Im Urlaub wärmer. Falls Sie Ihren Kühl­schrank für längere Zeit nicht nutzen, können Sie die Temperatur im Kühl­teil ebenfalls hoch­regeln. Bei einigen Modellen lässt sich dafür eine „Holiday“-Funk­tion akti­vieren. Es gibt auch Geräte, bei denen sich das Kühl­teil separat abschalten lässt.
  • Eigene Messung. Falls Sie die Bedienungs­anleitung mit Tipps zum Einräumen verlegt haben oder falls Sie das Innenleben Ihres Kühl­schranks erforschen möchten: Messen Sie mithilfe eines Thermo­meters selbst, wo die kältesten Stellen im Gerät sind. Recht komfortabel funk­tioniert dies, wenn Sie eine Funk­wetter­station haben. Legen Sie deren Außensensor nach­einander an verschiedene Stellen auf den Ablagen und verfolgen Sie am Display der Basis­station die Gradzahlen. Beachten Sie, dass der Sensor nach Schließen der Tür jeweils einige Zeit braucht, um die Temperatur am neuen Ort „aufzunehmen“. Und: Temperatur­schwankungen an der selben Stelle sind normal. Je nachdem, ob gerade der Kompressor anläuft oder abschaltet, kann es wärmer oder kälter werden. Also besser länger oder öfter kontrollieren.
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Tipps: So frieren Sie Lebens­mittel richtig ein

Trick 1: Etwas mehr kochen

Kochen Sie von Ihren Lieblings­rezepten extra­große Portionen und frieren Sie das ein, was nicht sofort verzehrt wird. Irgend­wann in den nächsten Wochen wird sich eine prima Gelegenheit ergeben, das Essen aufzutauen.

Trick 2: Garten­ernte auch im Winter

Nutzen Sie mit Ihrem Gefriergerät die Chance, einen Teil der Ernte aus Ihrem Gartens später genießen zu können. Auch saisonale Schnäpp­chenkäufe großer Mengen – von Spargel über Erdbeeren bis zu Pflaumen – lassen sich sehr gut halt­bar machen. So können Sie sich Erdbeeren aus dem eigenen Garten zum Advents­kaffee gönnen oder damit Ihre Silvesterbowle bereichern. Auch andere Beeren sowie Pflaumen, Äpfel oder Birnen lassen sich gut einfrieren. Vorheriges Blanchieren ist nicht erforderlich. Sie sollten die Frücht­chen aber gründlich säubern und „Innereien“ wie Kerne entfernen. Anschließendes Zuckern ist sinn­voll.

Trick 3: Gemüse vor dem Einfrieren blanchieren

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Geben Sie Erbsen, Möhren, Bohnen, Spargel und Lauch vor dem Einfrieren kurz in kochendes, leicht gesalzenes Wasser. 1 bis 3 Minuten sind genug. Anschließend das Wasser über ein Sieb abgießen und das Gemüse sofort mit sehr kaltem Wasser abschre­cken. Dann auch das kalte Wasser über ein Sieb gießen und das Gemüse einfrieren. Das Blanchieren tötet Bakterien ab; Farbe, Konsistenz und Geschmack bleiben so besser erhalten. Die Hitzebe­hand­lung ist aber nicht immer sinn­voll: Zucchini oder Steinpilze können roh in die Kälte. Unge­eignet fürs Einfrieren sind rohe Kartoffeln, Gurken, Radieschen und Blatt­salate.

Trick 4: Klein­schneiden und Vorfrosten

Wenn Sie verhindern wollen, dass Pilze, Möhren, Beeren oder andere Leckereien beim Einfrieren zusammen­kleben, hilft Vorfrosten. Breiten Sie Ihre Schätze – möglichst ohne anhaftende Feuchtig­keit – auf einer Kunst­stoff­schale oder einem Blech aus und schieben Sie dieses samt Abdeckung ins Gefriergerät. Einige Geräte haben spezielle Vorfrostfächer. Sobald das Gefrier­gut hart gefroren ist, sollten Sie es in Gefrierbeutel oder Gefrierboxen umfüllen, beschriften und endgültig verstauen.

Trick 5: Das Kräuteraroma retten

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Füllen Sie gehackte Petersilie, Dill oder Lieb­stöckel in Eiswürfelbehälter. Mit Wasser aufgießen und abge­deckt ins Gefrierfach stellen. Beim Kochen können Sie die Würfel dann direkt in den Topf oder aufgetaut in den Salat geben. Der Tipp eignet sich auch gut für Schale und Saft von Zitronen.

Trick 6: Einfrieren mit dem richtigen Timing

Kühlen Lebens­mittel schockartig ab, verringert sich das Risiko, dass sich im Innern große Eiskristalle bilden, die nach dem Auftauen die Qualität schmälern. Beschleunigen können Sie das Frosten zum Beispiel mit Hilfe einer Super­schaltung, die Kältere­serven schafft. Betätigen sollten Sie diese bei größeren Mengen möglichst schon 24 Stunden vorher.

Lesen Sie die Hinweise in der Bedienungs­anleitung; dort findet sich zum Beispiel oft ein Tipp, welches Fach sich fürs schnelle Einfrieren optimal eignet. Wollen Sie mehrere Portionen einfrieren, sollten Sie diese auf mehrere freie Einschübe verteilen. Falls Sie im Gefriergerät Kälteakkus lagern, können Sie diese rund um die frischen Lebens­mittel positionieren, um deren Abkühlung zu beschleunigen. Und lassen Sie Gekochtes zuvor auf Zimmertemperatur abkühlen oder – in der kalten Jahres­zeit – auf dem Balkon auf nied­rigere Temperaturen.

Trick 7: Beste Vorbereitung fürs Backen

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Wenn Sie schon kneten müssen, dann lieber richtig viel: Hefeteig für Kuchen oder Pizza lässt sich portions­weise in Gefrierbeuteln einfrieren und später bei Bedarf aus dem Gefriergerät zaubern. Fertige Torten sollten Sie vor dem Einfrieren in Stücke schneiden.

Trick 8: Gefrierbrand verhindern

Verpacken Sie Fleisch möglichst ohne Luft, sonst können Geschmack und Konsistenz leiden. An vielen Frische­theken wird es auf Wunsch beim Kauf vakuu­miert. Ansonsten einen Gefrierbeutel nutzen, die Luft heraus­streichen und gut verschließen. Achten Sie auch beim Einfrieren anderer Lebens­mittel darauf, dass die Gefrierbeutel keine Löcher haben und Behälter dicht schließen.

Trick 9: Säfte und Smoothies auf Vorrat

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Viel Obst im Garten? Mixen Sie Smoothies und Säfte einfach auf Vorrat. Füllen Sie die Flüssig­keiten in Gefrierbehälter oder in Flaschen aus elastischem Kunststoff und dann ab damit ins Eisfach. Aber nicht ganz befüllen: Flüssig­keiten dehnen sich beim Einfrieren aus. Glas könnte zerspringen.

Trick 10: Den Über­blick behalten

Beschriften Sie Ihr Gefrier­gut mit Datum. So können Sie besser abschätzen, bis wann Sie die Lebens­mittel verzehrt haben sollten. Kontrollieren Sie regel­mäßig den Inhalt Ihres Gefriergeräts – zum Beispiel alle drei Monate. So verhindern Sie, dass einzelne Schätze in Vergessenheit geraten und irgend­wann entsorgt werden müssen. Und reser­vieren Sie einen Einschub oder Korb für Lebens­mittel, die Sie zeit­nah verwerten möchten. So haben Sie diese besser im Blick.

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