Kühl-Gefrier­kombis und Kühl­schränke im Test: Ob Einbaugerät oder frei­stehender Kühl­schrank – die Test­ergeb­nisse der Stiftung Warentest helfen Geld zu sparen. Die Unterschiede bei Preis und Qualität sind groß. Im neuesten Test von 25 Kühl-Gefrier-Kombinationen gibt es gute wie mangelhafte Geräte – und viel Mittel­maß. Bei den getesteten Kühlschränken reicht die Spanne von sehr gut bis ausreichend. Insgesamt bieten wir Test­ergeb­nisse zu 239 Kühlgeräten.

Die richtige Kühl-Gefrier-Kombi für Ihren Haushalt kaufen

Große Modelle ab etwa 1,80 Meter kühlen und gefrieren meist gut. Gute gibt es hier ab 500 Euro. Je nach Modell bieten sie verschieden viel Platz im Gefrier- oder im Kühl­teil. Manche haben auch ein großes Kalt­lagerfach. Dort bei Temperaturen knapp über null Grad hält sich verderb­liche Ware länger. Kleinere Kühl-Gefrier-Kombinationen von 1,20 bis 1,50 Metern Höhe sind für viele Wohnungen praktisch, weil platz­sparend. Allerdings fehlen den Kleineren oft die Alarm­funk­tionen bei offen­stehenden Türen im Kühl- oder Gefrier­teil. Auch manche Strom­fresser sind darunter. Einige Kühlen oder Gefrieren so lang­sam, dass sie ein schlechtes Urteil kassieren.

Tipp: Achten Sie auf Bewertungen in den Prüf­punkten Kühlen, Energieeffizienz und Hand­habung!

Große und kleine Kühl­schränke im Test

Empfehlens­werte Kühl­schränke gibt es für jede Zielgruppe: Große Modelle etwa sind passend für Familien oder Wohn­gemeinschaften, die zusätzlich noch ein separates Gefriergerät betreiben. Singles dagegen reicht oft schon ein kleines Modell, das unter die Küchen­arbeits­platte passt. In unserem Kühl­schrank-Vergleich treten Geräte mit oder ohne Eisfach an. Einfach ausgestattete kleine Kühl­schränke mit guter Gesamt­note gibt es schon ab 180 Euro. Gute, große Kühl­schränke sind deutlich teurer. Bei ihnen kann es sich aber besonders auszahlen, schon beim Kauf die Lang­zeit-Strom­kosten einzukalkulieren.

Tipp: Wer beim Kauf in ein teureres, aber sehr energiespar­sames Gerät investiert, kann lang­fristig güns­tiger wegkommen als mit einem preis­werten, aber stromhung­rigen Kühl­schrank. Unsere Kühlgeräte-Tests weisen die Strom­kosten über 15 Jahre aus und ermöglichen Ihnen den direkten Kosten­vergleich.

Das bietet Ihnen der Kühlgeräte-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Hier finden Sie die Test­ergeb­nisse aller von der Stiftung Warentest seit 2016 geprüften Kühlgeräte – vom kleinen Tischkühl­schrank bis zur hohen Kühl-Gefrier­kombination. Dazu Ausstattungs­merkmale, Tipps zum Kühlen und Stromsparen sowie aktuelle Preis­vergleiche zu den Testergebnissen Kühlschränke und Kühlkombis.

Kauf­beratung. Unsere 12-Punkte-Check­liste hilft Ihnen bei der Entscheidung für das richtige Kühlgerät. Wir sagen, worin sich Einbau-Kühl­schränke von frei­stehenden Kühl­schränken unterscheiden und wann Sie den alten Strom­fresser gegen einen modernen Kühl­schrank tauschen sollten.

Smarte Filter. Meist reichen drei Filterklicks und Sie haben die für Sie passenden Kühlgeräte gefunden. Die Test­ergeb­nisse Ihrer individuellen Kühlgeräte-Testsieger können Sie als PDF herunter­laden.

Heft­artikel. Zusätzlich erhalten Sie nach dem Frei­schalten der Daten­bank Zugriff auf die Testbe­richte zu sämtlichen Kühlschrank- und Kühl-Gefrierkombi-Tests aus der Zeit­schrift test (im praktischen PDF-Format).

Gefriergeräte. Sie suchen gar keinen Kühl­schrank, sondern ein reines Gefriergerät? Hier gehts zu unseren Gefriergeräte-Tests.

Bildergalerie: Kühl­schrank kaufen – darauf sollten Sie achten

Anfang Bildergalerie Check­liste

Kühl- und Gefrier­kombinationen – die 2-in-1-Lösung

Kühl-Gefrier­kombinationen vereinen zwei Funk­tionen in einem Gehäuse: Sie kühlen und frieren ein. Es gibt sie mit großem Kühl- und kleinem Gefrier­teil – oder aber mit etwas mehr Anteil fürs Frosten. Trotz einer Höhe von bis zu zwei Metern gelten die großen Kombis als platz­sparend und komfortabel und halten Einzug in immer mehr Küchen. Die Preisspanne ist enorm: Sie reicht von unter 400 bis 2 000 Euro. Für eine gute Kühl-Gefrier-Kombi ab 1,80 Meter Höhe muss man über 500 Euro einplanen, wenn sie frei steht. Gute Geräte für die Einbauküche kosten 1 000 Euro und mehr. Aber: Eine gute Einbau-Kombi in unserem Kühlschrank-Test 2020 gibt es schon ab rund 700 Euro. Enorm sind auch die Qualitäts­unterschiede – etwa beim Kühlen, bei den Strom­kosten und in der Hand­habung. Hier hilft nur der Blick in unsere Test­ergeb­nisse. Wer sich nur am Markenimage orientiert, kann eine böse Über­raschung erleben. Unsere Tests beweisen: Auch inner­halb einer Marke gibt es große Unterschiede.

In der Daten­bank Kühl-Gefrierkombis freistehend
In der Daten­bank Kühl-Gefrierkombis Einbau

Kühl­schränke und Kombis – große Unterschiede in der Leistung

Die verschiedenen Kühl­schränke zeigen sich im Test unterschiedlich leistungs­stark: Die Besten benötigen im Vergleich zu den Schlechtesten nur halb so lange, um hinein­gelegte Lebens­mittel von 25 auf 8 Grad abzu­kühlen. Beim Einfrieren waren die Unterschiede sogar noch größer. Die kräftigsten Froster benötigen dafür weniger als ein Viertel der Zeit, die Kombis mit schwacher Leistung brauchen. Wer gern öfter mal große Portionen Frisches auf einmal kauft oder reichlich im Garten erntet, findet die stärksten Froster hier im Produktfinder.

Kühlgeräte einbauen oder nicht?

Wer mit einer Einbauküche lieb­äugelt, sollte sich nicht voreilig für ein Einbau-Kühlgerät entscheiden. Der Grund: Beim 60-Zenti­meter-Stan­dard­maß von Einbaumöbeln dürfen die Kühl­schränke nur etwa 55 Zenti­meter breit sein, damit sie in den Korpus passen. Und auf der Rück­seite muss Platz für die Hinterlüftung bleiben. Daher ist das Gebrauchs­volumen von Einbaumodellen im Durch­schnitt kleiner als bei gleich hohen und 60 Zenti­meter breiten frei­stehenden Geräten. Oben­drein ist das Einbaumöbel oft sehr teuer und der Monta­geaufwand ist größer.

In der Daten­bank Einbau-Kühlschränke
In der Daten­bank freistehende Kühlschränke

Tipp: Wenn Sie nicht auf eine Einbaulösung fest­gelegt sind, sollten sie einen frei­stehenden Kühl­schrank wählen. Im Vergleich halten sie die Lager­temperatur nach Erkennt­nissen der Stiftung Warentest tendenziell stabiler und arbeiten meist energieeffizienter. Und: Für alle Ihre Fragen rund um Kühl- und Gefriergeräte haben wir ein kostenloses FAQ Kühlgeräte und Gefriergeräte.

Einfach erklärt: Fach­begriffe rund ums Kühlen und Frieren

Wer einen Kühl­schrank oder eine Kühl-Gefrier-Kombi kaufen will, muss sich mit etlichen Fach­begriffen herum­schlagen: Was bedeutet die Klimaklasse eines Kühl­schranks? Was steckt hinter dem Energielabel? Welche Vorteile bringen Abtau­automatik, Schnell­gefrier­funk­tion und Kalt­lagerfach? In unserem hilfreichen Glossar erklären wir die wichtigsten Fach­begriffe.

Mit Energiespargeräten viel Geld sparen

Händler werben mitunter für Kühl­schränke mit Energiekenn­zeichnung A+. Was sie oft verschweigen: Diese Klasse ist die derzeit schlechteste. Die Strom­kosten betragen im Laufe der Lebens­dauer oft ein Vielfaches des Kauf­preises. So können sich vermeintliche Schnäpp­chen im Laufe der Jahre als teurer Flop erweisen. Die Test­ergeb­nisse informieren Sie über die Energieeffizienz der Kühlgeräte bei verschiedenen Temperaturen im Aufstell­raum.

Tipp: Sie wollen wissen, ob es sich finanziell lohnt, das Altgerät gegen einen modernen Kühl­schrank auszutauschen? Hier hilft unsere Musterrechnung Kühlschranktausch.

Das „echte“ Kalt­lagerfach erkennen

Mehrere Geräte haben im unteren Kühl­teil ein oder zwei spezielle Fächer, die besonders kalt werden können. In diesen Kalt­lagerfächern kann der Kunde leicht verderb­liche Lebens­mittel bei Temperaturen zwischen +3 und –2 Grad Celsius optimal lagern. Beachten Sie, dass nicht jedes beworbene Spezialfach ein echtes Kalt­lagerfach ist, das diese Anforderungen erfüllt. Bei echten Kalt­lagerfächern deklarieren die Anbieter deren Größe auf dem Energiee­tikett und dem Typenschild.

In der Daten­bank Kühlschränke mit Kaltlagerfach

No-Frost beugt Vereisungs­problemen vor

Mindestens einmal pro Jahr sollte das Gefrier­teil der Kühl-Gefrier­kombination abge­taut werden. Ansonsten beein­trächtigen dicke Eiskrusten auf den „Kühlrippen“ (den Wärmeüber­tragern) deren Funk­tions­fähig­keit. Das steigert den Stromhunger der Geräte. Die Alternative: Schaffen Sie sich ein Gerät mit No Frost beziehungs­weise Abtau­automatik an. Die beugt Vereisungs­problemen selbst­ständig vor.

In der Daten­bank Kühlschränke mit No-Frost

Kühl­schränke selten sehr bedienungs­freundlich

Ein Kühl­schrank ist das meistgenutzte Gerät in einem Haushalt. Deshalb zählt die Hand­habung zu unseren wichtigsten Prüf­punkten. Bei vielen Kühlgeräten kritisieren die Prüfer schwergängige Einschübe oder schlecht verstell­bare Ablagen. Auch das Programmieren, zum Beispiel das Einstellen der gewünschten Temperaturen, ist nicht immer einfach. Der Aufwand für die Innen­reinigung ist oft immens – etwa wenn ein Sahnebecher umkippt oder Milch ausläuft. Wie viel Mühe dann die Putz­aktion bereitet, untersuchten unsere Tester mithilfe von Kirschsaft, den sie zunächst im Kühl­schrank verteilten, um ihn dann aufzuwischen.

Dieser Test wird regel­mäßig aktualisiert. Ältere Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand beziehen.

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TestKühl-Gefrier­kombis und Kühl­schränke23.07.2020
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