Kühl-Gefrier­kombis im Test Kühl­schränke – stark und spar­sam

Kühl-Gefrier­kombis im Test - Kühl­schränke – stark und spar­sam
Täglich in Gebrauch. Da zählen Strom­verbrauch und Qualität – so wie in unserem Kühl­schrank Test. © iStockphoto

Kühl-Gefrier­kombis und Kühl­schränke im Test: Ob Einbaugerät oder frei­stehender Kühl­schrank – die Stiftung Warentest bietet Test­ergeb­nisse – von Gut bis Mangelhaft.

Kühl-Gefrier­kombis im Test Testergebnisse für 219 Kühlgeräte

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Inhalt

Kühl­schränke: Die Bestenliste der Stiftung Warentest

Große Kühl-Gefrier­kombis halten Einzug in immer mehr Küchen, sie kühlen und gefrieren meist gut. Und es geht noch größer − im aktuellen Test nehmen wir auch wieder Side-by-Side-Kühl­schränke mit zwei Türen unter die Lupe. Das Preis- und Notenspektrum in unserer Bestenliste ist groß. Wir helfen Ihnen, ihren persönlichen Testsieger-Kühl­schrank zu finden. Die besten Gefriergeräte finden Sie im Gefrierschrank-Test der Stiftung Warentest.

Das bietet Ihnen der Kühlgeräte-Test der Stiftung Warentest

  • Test­ergeb­nisse. Hier finden Sie die Test­ergeb­nisse aller von der Stiftung Warentest seit 2017 geprüften Kühlgeräte – vom kleinen Kühl­schrank über hohe Kühl-Gefrier­kombination im Test bis hin zum Side-by-Side-Kühl­schrank: 219 Kühlgeräte, davon sind 97 Geräte lieferbar. Darunter sind Modelle von Liebherr, Bosch und Siemens. Der Vergleich lohnt sich, denn die Testergebnisse Kühlschränke und Kühl-Gefrierkombis reichen von sehr gut bis mangelhaft.
  • Smarte Filter. Mit wenigen Filterklicks haben Sie Ihre Auswahl getroffen. Die Test­ergeb­nisse Ihrer individuellen Kühlgeräte-Testsieger können Sie als PDF herunter­laden.
  • Hintergrund. Wir sagen, worin sich Einbau-Kühl­schränke von frei­stehenden Kühl­schränken unterscheiden und wann Sie den alten Strom­fresser gegen einen modernen Kühl­schrank tauschen sollten. Dazu Ausstattungs­merkmale zu allen Kühl­schränken im Test, Tipps zum Kühlen und Stromsparen sowie aktuelle Preis­vergleiche.
  • Heft­artikel als PDF. Zusätzlich erhalten Sie nach dem Frei­schalten der Daten­bank Zugriff auf die Testbe­richte zu sämtlichen Kühlschrank- und Kühl-Gefrierkombi-Tests aus der Zeit­schrift test (im PDF-Format).

So wählen Sie die richtige Kühl-Gefrier­kombination

  • Große Kühl­schränke sind beliebt. Aber die Preisspanne ist enorm: Sie reicht von 300 bis über 2 000 Euro. Über­legen Sie, wofür Sie das Gerät am häufigsten nutzen. Die Modelle bieten unterschiedlich viel Platz im Gefrier- oder im Kühl­teil. Eine gute, große Einbau-Kombi gibt es schon ab gut 600 Euro.
  • Die kleineren Kühl-Gefrier-Kombinationen im Test mit 1,20 bis 1,50 Metern Höhe sind für viele Wohnungen praktisch, weil platz­sparend. Aber unter ihnen sind Strom­fresser. Einige kühlen oder gefrieren so lang­sam, dass sie ein schlechtes Test­urteil kassieren.
  • Tipp: Wer einen Kühl­schrank kaufen will und gleich in ein teureres, aber sehr energiespar­sames Gerät investiert, kann lang­fristig güns­tiger wegkommen als mit einem preis­werten, stromhung­rigen Kühl­schrank. Unsere Kühlgeräte-Tests weisen die Strom­kosten über 15 Jahre aus und ermöglichen Ihnen den direkten Kosten­vergleich.

Im Vergleich der Stiftung Warentest zeigt sich: Wer sich nur am Markenimage orientiert, kann eine böse Über­raschung erleben. Unser Test­urteil zeigt: Auch inner­halb einer Marke gibt es sehr unterschiedliche Noten – beim Kühlen, bei der Energieeffizienz und in der Hand­habung. Hier hilft der Blick in unsere Test­ergeb­nisse für Kühl-Gefrierkombis freistehend und Kühl-Gefrierkombis Einbau.

Side by Side im Kühl­schrank-Test

Kühl-Gefrier­kombis im Test - Kühl­schränke – stark und spar­sam
© Stiftung Warentest / Martin Jehnichen

Ein kleines, aber stark wachsendes Segment bei den Kühlgeräten sind Modelle mit Flügeltüren, die sich wie eine Saloontür nach links und nach rechts öffnen. Einige haben einen Eiswürfelbereiter in der Tür. Für sie gibt es verschiedene Begriffe. Der Ober­begriff ist eigentlich „Multidoor“, auch „French door“ ist verbreitet, am häufigsten genutzt wird jedoch Side by Side.

Und die Dick­schiffe brauchen richtig viel Platz! Sie sind oft über einen Meter breit – vor allem wenn die Türen geöffnet sind. Die Vor- und Nachteile finden Sie hier beschrieben. Bei den Side-by-side-Kühl-Gefrier-Kombinationen im Test finden sich unter anderem Modelle von Ikea, LG, Samsung oder Bauknecht.

Bildergalerie: Kühl­schrank kaufen – darauf sollten Sie achten

Damit Sie beim Kauf eines Kühlgerätes alles richtig machen: Die Zwölf-Punkte-Check­liste der Stiftung Warentest.

Kühl­schränke im Vergleich – große Leistungs­unterschiede

Die besten Kühl­schränke im Test benötigen im Vergleich zu den Schlechtesten nur halb so lange, um hinein­gelegte Lebens­mittel von 25 auf 8 Grad abzu­kühlen.

Beim Einfrieren auf minus 16 Grad waren die Unterschiede sogar noch größer. Die kräftigsten Froster benötigen dafür weniger als ein Viertel der Zeit, die Kombis mit schwacher Leistung brauchen. Wer gern öfter mal große Portionen Frisches auf einmal kauft oder reichlich im Garten erntet, findet die stärksten Froster hier in den Tabellen.

Video: So testet die Stiftung Warentest Kühl­schränke

Kühlgeräte einbauen oder nicht?

Wer mit einer Einbauküche lieb­äugelt, sollte sich nicht voreilig auch für einen Einbaukühl­schrank entscheiden. Denn:

  • Beim 60-Zenti­meter-Stan­dard­maß muss bei Einbaukühl­schränken noch Platz für den Möbelkorpus und Hinterlüftung bleiben – so bieten Sie insgesamt weniger Volumen für Lebens­mittel als vergleich­bar hohe frei­stehende Kühl­schränke.
  • Oben­drein ist das Einbaumöbel oft teuer und der Monta­geaufwand ist größer.
  • Wenn Sie nicht auf ein Einbau fest­gelegt sind, spricht noch etwas für einen frei­stehenden Kühl­schrank: Sie halten die Lager­temperatur tendenziell stabiler und arbeiten meist energieeffizienter als Einbaukühl­schränke.

Test­ergeb­nisse finden Sie in unserer Daten­bank für beide Varianten: Einbau-Kühlschränke und freistehende Kühlschränke.

Einfach erklärt: Glossar Kühlen und Frieren

Wer einen Kühl­schrank oder eine Kühl-Gefrier-Kombi kaufen will, muss sich mit etlichen Fach­begriffen herum­schlagen: Was bedeutet die Klimaklasse eines Kühl­schranks? Was steckt hinter dem Energielabel? Welche Vorteile bringen Abtau­automatik, Schnell­gefrier­funk­tion und Kalt­lagerfach? In unserem Glossar erklären wir die wichtigsten Fach­begriffe. In einem eigenen Stück beschreiben wir, wwo welches Lebens­mittel im Kühl­schrank am besten gelagert wird

Kalt­lagerfach und No Frost – sinn­volle Extras?

  • Einige haben im Kühl­teil ein oder zwei spezielle Fächer, die besonders kalt werden können. In diesen Kalt­lagerfächern lagern leicht verderb­liche Lebens­mittel bei Temperaturen zwischen +3 und –2 Grad Celsius optimal. Aber: Nicht jedes beworbene Spezialfach ist ein „echtes“ Kalt­lagerfach, das diese Anforderungen erfüllt. Echte Kalt­lagerfächer sind mit ihrer Größe auf Energielabel und Typenschild ausgewiesen.In den Tabellen finden Sie Kühlschränke mit echtem Kaltlagerfach. Außerdem erklären wir, wie Sie den Kühlschrank richtig einräumen, so dass Ihre Lebens­mittel richtig gelagert sind.
  • Weiteres Extra: Die Abtau­automatik, oder auch No Frost genannt. Sie beugt Eiskrusten im Gefrierfach vor. Ohne diese Funk­tion sollte das Gefrier­teil der Kühl-Gefrier­kombination manuell abge­taut werden, sonst beein­trächtigen die Eiskrusten auf den „Kühlrippen“ deren Funk­tions­fähig­keit. Folge: Der Strom­verbrauch steigt. In unserer Daten­bank finden Sie einige Kühlschränke mit No-Frost.

Mehr Fragen rund um Ausstattungs­merkmale, Technik und Betrieb eines Kühl­schranks beant­wortet die Stiftung Warentest in den kostenlosen FAQ Kühlgeräte und Gefriergeräte.

Was das neue Energielabel aussagt

Kühl-Gefrier­kombis im Test - Kühl­schränke – stark und spar­sam
Energielabel. Auf den bunten Klebchen ist nun alles anders. © Europäische Kommission

Seit März 2021 gilt für Kühl­schränke und Kombis ein neues, einheitliches Energieeffizienzlabel. Das sind die wichtigsten Änderungen.

Schluss mit A+++

Die augen­fälligste Änderung des neuen Labels: Die Effizienz­klassen werden nicht mehr von A+++ bis D, sondern von A bis G einge­teilt. Auch die Mess­verfahren haben sich verändert, deshalb lässt sich die Energieeffizienz­klasse älterer Geräte nicht 1:1 mit der neuer Geräte vergleichen.

Strom­kosten beim Kauf einkalkulieren

Es lohnt sich, auf das Energielabel zu achten: Die Kosten durch den Strom­verbrauch eines Kühl­schranks betragen im Laufe der Lebens­dauer oft ein Vielfaches des Kauf­preises. Ob es sich finanziell lohnen kann, das Altgerät gegen einen modernen Kühl­schrank auszutauschen, können Sie mit unserer Musterrechnung Kühlschranktausch heraus­finden.

QR-Code liefert Details

Neben der Energieeffizienz informiert das Energielabel zudem über die Summe der Raum­inhalte der Kühlfächer, die Schall­emissionen und den jähr­liche Energieverbrauch in Kilowatt­stunden. Diese Informationen können Verbraucher nun auch einfach mit dem Smartphone abrufen: Über einen QR-Code in der oberen rechten Ecke des Labels werden Informationen aus der europäischen Produkt­daten­bank EPREL geladen.

Das Energielabel wurde einheitlich auch für andere Haus­halts­geräte einge­führt. Was das neue Label beispiels­weise für Geschirr­spüler oder Fernseher bedeutet, haben wir im Special Energielabel: Das bedeuten die neuen Etiketten zusammengefasst.

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