Kühl-Gefrier­kombis und Kühl­schränke Test

Ein Kühl­schrank ist viele Jahre und tagtäglich in Gebrauch. Da zählen die Test­ergeb­nisse der Stiftung Warentest ganz besonders.

Kühl-Gefrier­kombis und Kühl­schränke im Test – hier finden Sie die Test­ergeb­nisse der Stiftung Warentest. Die Tests von derzeit 133 Kühlgeräten – Einbaugeräte und frei­stehende Geräte – helfen beim Sparen: Das Preisspektrum und das Notenspektrum bei Kühl­schränken ist groß. Achten Sie auf die Bewertungen in den Prüf­punkten Kühl­leistung, Energie-Effizienz und Hand­habung. Hier finden Sie viel kostenlose Kauf­beratung und Hinweise, wann es wirt­schaftlicher ist, den alten Strom­fresser gegen einen modernen Kühl­schrank zu tauschen.

Den richtigen Kühl­schrank für Ihren Haushalt kaufen

Empfehlens­werte Kühl­schränke gibt es für jede Zielgruppe. Große Modelle etwa sind passend für Familien oder Wohn­gemeinschaften, die zusätzlich noch ein separates Gefriergerät betreiben. Singles dagegen reicht oft schon ein kleines Modell unter der Küchen­arbeits­platte völlig aus. Es gibt solche Kühl­schränke mit mit oder ohne Eisfach. Einfach ausgestattete gute kleine Kühl­schränke gibt es schon ab 180 Euro. Frisch in die Test­daten­bank gekommen sind im September 2018 22 Kühlschränke.

Tipp: Wenn Sie nicht auf eine Einbaulösung fest­gelegt sind, sollten sie einen frei­stehenden Kühl­schrank wählen. Im Vergleich halten sie die Lager­temperatur nach Erkennt­nissen der Stiftung Warentest tendenziell stabiler und arbeiten meist energieeffizienter.

Das bietet Ihnen die Test-Daten­bank Kühl­schränke

Kühl­schränke im Test. Die Test-Daten­bank enthält von der Stiftung Warentest seit 2016 geprüfte Kühlgeräte: Mit Fotos, Preisen, Test­ergeb­nissen und Ausstattungs­merkmalen. Dabei sind Geräte in allen Größen und auch Kühl­schränke im besonderen Design wie der Retro-Kühl­schrank von Smeg. Hier gehts direkt zur Liste mit Tests von 133 Kühlschränken und Kombis.

Test­ergeb­nisse als PDF. Die Test­ergeb­nisse Ihrer individuellen Testsieger können Sie sich bequem als PDF auf dem eigenen Rechner speichern.

Testbe­richte zum Download. Nach dem Frei­schalten der Daten­bank erhalten Sie Zugriff auf die jüngsten Testberichte der Zeitschrift test zum Thema „Kühl-Gefrier­kombis und Kühl­schränke“ als PDF.

Gefriergeräte. Sie suchen gar keinen Kühl­schrank, sondern ein reines Gefriergerät? Hier hilft Ihnen auf test.de die Test-Datenbank Gefriergeräte.

Bildergalerie: Kühl­schrank kaufen – darauf sollten Sie achten

Damit Sie beim Kauf eines Kühlgerätes alles richtig machen: Die 12-Punkte-Check­liste der Stiftung Warentest.

Check 1: Die Griffe. Sanft. Beim Öffnen vieler Geräte hilft die Hebel­wirkung. Wenn Sie die Chance haben, sollten Sie die Griffe vor dem Kauf im Laden ausprobieren: Liegen sie gut in Ihrer Hand? Passt die Größe? Wie einfach klappt das Türöffnen? Wie weit steht der Griff vor und gibt es scharfe Ecken und Kanten, an denen Sie sich stoßen könnten?

Check 2: Die Kühl­schranktür. Verstell­bar. Das Fach auf der Türinnenseite ist Stan­dard. Doch es gibt Unterschiede: Achten Sie vor allem darauf, dass Flaschen unterschiedlicher Größe hinein­passen. Ob eine Halterung verhindert, dass die Getränke beim ruck­artigen Türöffnen zum Umfallen neigen, unter­suchen unsere Prüfer beim Hand­habungs­test. Auch wichtig: Wie leicht lassen sich die Fächer – auch ober­halb der Flaschen – ausbauen? Gibt es genügend Tür­ablagen? Und wie flexibel lassen diese sich an die persönlichen Wünsche anpassen?

Check 3: Die Größe des Kühl­teils. Durch­dacht. Über­füllte Kühl­schränke sind unüber­sicht­lich und bergen die Gefahr, dass Lebens­mittel aus dem Blick­feld geraten und verderben. Das kommt teuer und ist auch in ökologischer Hinsicht ungünstig. Wählen Sie daher im Zweifel ein etwas größeres Gerät. Maßlos über­dimensioniert sollte es aber nicht sein, denn mit zunehmender Gerätegröße steigt auch der Strom­verbrauch.

Check 4: Glas­ablagen im Kühl­teil. Praktisch. Eine Aussparung am Rand der Glasplatte ermöglicht es bei manchen Geräten, die Platten samt Lebens­mitteln in der Höhe zu verstellen. Sie sollten in ausreichender Anzahl vorhanden, sicher befestigt und flexibel umsetz­bar sein. Voraus­setzung sind entsprechend viele Befestigungs­möglich­keiten an den Seiten­wänden. Als praktische Ergän­zung erweist sich eine halbier­bare Glas­ablage, die sich je nach Bedarf als Ganzes oder mit halber Tiefe verwenden lässt. So haben Sie Platz, um davor halb­volle oder halb­leere Flaschen abzu­stellen, für die in der Tür der Platz fehlt.

Check 5: Auszieh­bare Ablagen. Diese Spezial­ablagen einzelner Anbieter lassen sich leicht­gängig mit einer Hand ein Stück weit nach vorn heraus­ziehen, so dass man einen besseren Über­blick über die darauf lagernden Lebens­mittel gewinnt. Dabei sitzt das Glas fest in den seitlichen Führungen und Sie müssen es in der ausgezogenen Position nicht fest­halten. Stopper verhindern meist ein zu weites Heraus­ziehen.

Check 6: Flaschen­ablagen. Sie bieten eine weitere Möglich­keit, um mehr Getränke unter­zubringen. Flexibel funk­tionieren Varianten, die unter einer Glas­ablage hängen und sich – sofern nicht benötigt – oft hoch­klappen lassen.

Check 7: Gemüse- und Kalt­lagerfächer. Diese Fächer sollten leicht­gängig heraus­zieh­bar sein – allerdings mit Stopper, damit sie bei zu heftigem Ziehen nicht versehentlich „abstürzen“. Einen optimalen Einblick ermöglichen Einschübe, die auf Teleskopschienen laufen. Sie tragen sicher das ganze Gewicht, so dass man den heraus­gezogenen Einschub nicht fest­halten muss und beide Hände frei hat für die Lebens­mittel­suche.

Check 8: Gefrier­teil. Sicher. Hand­liche Griffe helfen den Einschub mit Gefrier­gut bequem zu heben. Stopper verhindern versehentliches Heraus­rutschen. Die Einschübe im Gefrier­teil dürfen beim Heraus­ziehen nicht verkanten oder auf dem Einlegeboden entlang schaben. Führung und Stopper müssen einer­seits ein Abkippen oder gar Heraus­rutschen verhindern; anderer­seits müssen sie ohne großen Aufwand über­wind­bar sein. So können Sie die Einschübe etwa zwecks Reinigung bequem heraus­nehmen. Praktische Details: Gut geformte seitliche Tragegriffe und trans­parentes Material, um den Über­blick über das Gefrier­gut zu erleichtern.

Check 9: Putz­freundlich. Sie können den Kühl­schrank, mit dem Sie lieb­äugeln, im Laden vor dem Kauf anschauen? Dann machen Sie selbst den Test: Stellen Sie sich vor, dass Saft, Sahne, Soße oder Ähnliches ausläuft. Erproben Sie, wie leicht sich Ablagen heraus­nehmen lassen. Achten Sie auf Ritzen, in die Saft & Co einsickern könnten. Je weniger raue Oberflächen, Ecken, Kanten, Halterungen oder Einbauten vorhanden sind, desto leichter können Sie Flüssig­keiten und anderen Schmutz wegwischen. Zur Orientierung: Im Test unter­suchen unsere Prüfer mit Kirschsaft, wie gut sich ein Gerät reinigen lässt.

Check 10: Beleuchtung. Üblich sind heut­zutage LED-Lampen. Ihr Vorteil: stromsparend und sehr lang­lebig. Im Ideal­fall sind die Licht­quellen so positioniert, dass ihr Licht alle Bereiche im Kühl­schrank ausreichend erhellt – auch das heraus­gezogene Gemüsefach. Wichtig: Achten Sie darauf, dass die LED oder LED-Leiste nicht ungünstig ausgerichtet ist und Sie blendet.

Check 11: Programmieren. Die Bedien­elemente sollten gut sicht­bar und gut erreich­bar sein, vor allem fürs Einstellen der optimalen Temperaturen im Kühl- und Gefrier­teil. Achten Sie auf ein Display mit leicht lesbaren Digital­anzeigen. Sonder­funk­tionen, etwa fürs Schnell­kühlen oder Schnell­gefrieren (Supercool, Superfrost) müssen Sie einfach finden können. Sind Funk­tionen wie eine Urlaubs­schaltung in Untermenüs versteckt, besteht das Risiko, sie zu über­sehen. Im Ideal­fall gelingt die Bedienung intuitiv – ohne jedes Mal in der Anleitung nach­lesen zu müssen.

Check 12: Wichtig fürs Aufstellen in Ecken. In der Eckposition lässt sich bei manchen Geräten die Tür nicht voll­ständig öffnen. Das kann die Bedienung erheblich beein­trächtigen, weil sich zum Beispiel Einschübe oder Ablagen dann nicht zum Reinigen heraus­nehmen lassen. In der Test-Daten­bank finden Sie daher nicht nur die Gerätebreite, sondern auch die für 90-Grad-Türöffnung erforderliche Breite – inklusive zusätzlichem Abstand bis zur Ecke.

Den Kühl­schrank einbauen oder nicht?

Wer mit einer Einbauküche lieb­äugelt, sollte sich nicht voreilig für ein Einbau-Kühlgerät entscheiden. Der Grund: Beim 60-Zenti­meter-Stan­dard­maß von Einbaumöbeln dürfen die Kühl­schränke nur etwa 55 Zenti­meter breit sein, damit sie in den Korpus passen. Und auf der Rück­seite muss Platz für die Hinterlüftung bleiben. Daher ist das Gebrauchs­volumen von Einbaumodellen im Durch­schnitt kleiner als bei gleich hohen und 60 Zenti­meter breiten frei stehenden Geräten. Oben­drein ist das Einbaumöbel oft sehr teuer und der Monta­geaufwand ist größer.

In der Daten­bank Einbau-Kühlschränke
In der Daten­bank freistehende Kühlschränke

Kühl- und Gefrier­kombinationen sind die 2-in-1-Lösung

Kühl- und Gefrier­kombinationen vereinen zwei Funk­tionen in einem Gehäuse: Sie kühlen und frieren ein. Die Geräte sind zum Teil bis etwa zwei Meter hoch. Je nach Wunsch gibt es sie mit großem Kühl- und kleinem Gefrier­teil – oder aber mit etwas mehr Anteil fürs Frosten. Die großen Kombis gelten als platz­sparend und komfortabel und halten Einzug in immer mehr Küchen. Die Preisspanne reicht von unter 400 bis über 1 000 Euro. Die Qualitäts­unterschiede sind enorm – zum Beispiel bei der Kühl­leistung, bei den Verbrauchs­kosten und in der Hand­habung. Hier hilft nur der Blick in unsere Test­ergeb­nisse. Wer sich nur am Markenimage orientiert, kann eine böse Über­raschung erleben. Unsere Tests beweisen, dass es auch inner­halb einer Marke große Unterschiede geben kann.

In der Daten­bank Kühl-Gefrierkombis freistehend
In der Daten­bank Kühl-Gefrierkombis Einbau

Das „echte“ Kalt­lagerfach erkennen

Mehrere Geräte haben im unteren Kühl­teil ein oder zwei spezielle Fächer, die besonders kalt werden können. In diesen Kalt­lagerfächern kann der Kunde leicht verderb­liche Lebens­mittel bei Temperaturen zwischen +3 und –2 Grad Celsius optimal lagern. Beachten Sie, dass nicht jedes beworbene Spezialfach ein echtes Kalt­lagerfach ist, das diese Anforderungen erfüllt. Bei echten Kalt­lagerfächern deklarieren die Anbieter deren Größe auf dem Energiee­tikett und dem Typenschild.

In der Daten­bank Kühlschränke mit Kaltlagerfach

Video: So testet die Stiftung Warentest Kühl­schränke

Mit Energiespargeräten viel Geld sparen

Händler werben mitunter für Kühl­schränke mit Energiekenn­zeichnung A+. Was sie oft verschweigen: Diese Klasse ist die derzeit schlechteste. Die Strom­kosten solcher Kombis betragen im Laufe der Lebens­dauer oft ein Vielfaches des Kauf­preises. So können sich vermeintliche Schnäpp­chen im Laufe der Jahre als teurer Flop erweisen. Die Test­ergeb­nisse informieren sie über die Energieeffizienz der Kühlgeräte bei verschiedenen Temperaturen im Aufstell­raum. Außerdem gibt es Informationen und Bewertungen des Strom­verbrauchs beim Abkühlen und Einfrieren von Lebens­mitteln.

Tipp: Sie wollen wissen, ob es sich finanziell lohnt, das Altgerät gegen einen modernen Kühl­schrank auszutauschen? Hier hilft unsere Musterrechnung Kühlschranktausch.

Kühl­schränke und Kombis – große Unterschiede in der Leistung

Die verschiedenen Kühl­schränke zeigen sich im Test unterschiedlich leistungs­stark: Die besten benötigen im Vergleich zu den schlechtesten nur halb so lange, um hinein­gelegte Lebens­mittel von +25 auf +8 Grad abzu­kühlen. Beim Einfrieren waren die Unterschiede sogar noch größer. Die kräftigsten Froster benötigen dafür weniger als ein Viertel der Zeit, die Kombis mit schwacher Leistung brauchen. Wer gern öfter mal große Portionen Frisches auf einmal kauft oder reichlich im Garten erntet, findet die stärksten Froster hier im Produktfinder.

Kühl­schränke selten sehr bedienungs­freundlich

Ein Kühl­schrank ist das meistgenutzte Gerät in einem Haushalt. Deshalb zählt die Hand­habung zu den wichtigsten Prüf­punkten. Bei vielen Kühlgeräten kritisieren die Prüfer schwergängige Einschübe oder schlecht verstell­bare Ablagen. Auch das Programmieren, zum Beispiel das Einstellen der gewünschten Temperaturen, ist nicht immer einfach. Der Aufwand für die Innen­reinigung ist oft immens – etwa wenn ein Sahnebecher umkippt oder Milch ausläuft. Wie viel Mühe dann die Putz­aktion bereitet, untersuchten unsere Tester mithilfe von Kirschsaft, den sie zunächst im Kühl­schrank verteilten, um ihn dann aufzuwischen.

Tipp: Alle Fragen rund um Kühl- und Gefriergeräte beant­wortet Ihnen unser FAQ Kühlgeräte und Gefriergeräte.

No-Frost beugt Vereisungs­problemen vor

Mindestens einmal pro Jahr sollte das Gefrier­teil abge­taut werden. Ansonsten beein­trächtigen dicke Eiskrusten auf den „Kühlrippen“ (den Wärmeüber­tragern) deren Funk­tions­fähig­keit. Das steigert den Stromhunger der Geräte. Die Alternative: Schaffen Sie sich ein Gerät mit No-Frost-Abtau­automatik an. Die beugt Vereisungs­problemen selbst­ständig vor.

In der Daten­bank Kühlschränke mit No-Frost

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TestKühl-Gefrier­kombis und Kühl­schränke07.09.2018
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