Kühl-Gefrier­kombination im Test 2021: Die besten Kühl­schränke und Kombis

Kühl-Gefrier­kombination im Test 2021 - Die besten Kühl­schränke und Kombis

Täglich in Gebrauch. Da zählen Strom­verbrauch und Qualität – so wie in unserem Kühl­schrank Test.

Kühl-Gefrier­kombis und Kühl­schränke im Test: Ob Einbaugerät oder frei­stehender Kühl­schrank – die Stiftung Warentest bietet Tests und Test­ergeb­nisse – von Gut bis Mangelhaft.

Neue Kühl-Gefrier­kombis, neues Energielabel

Seit März 2021 gilt für viele Haus­halts­geräte das neue Energielabel – auch für Kühl­schränke und Kühl-Gefrier­kombis. Neben den Klassen haben sich auch die Prüf­verfahren für den Strom­verbrauch verändert. Darauf musste sich auch die Stiftung Warentest einstellen.

In unserer Daten­bank haben wir im Juli 2021 die ersten Testergebnisse für Kühlgeräte mit dem neuen Label veröffent­licht: 11 brandneue, aber recht teure Kühl-Gefrier­kombinationen im Test, frei­stehend mit 1,86 bis 2,02 Metern Höhe. Viele von ihnen über­zeugen! Noch etwas unge­wohnt: Das Gerät trägt die neue Energieeffizienz­klasse D – das ist deutlich energieeffizienter als es klingt. Wir erklären, was die neuen Energieklassen für Kühlgeräte bedeuten.

Kühl­schränke: Die Bestenliste der Stiftung Warentest

Insgesamt finden Sie in unserer Bestenliste Test­ergeb­nisse für 243 Geräte, von denen etliche noch erhältlich sind: Im Test sind Kühl-Gefrier­kombinationen, Einbaukühl­schränke und frei­stehende Kühl­schränke in verschiedenen Größen sowie für einige Side by side Kühl­schränke - das Preis- und Notenspektrum sind groß. Wir helfen Ihnen, ihren persönlichen Testsieger-Kühl­schrank zu finden. Die besten Gefriergeräte finden Sie im Gefrierschrank-Test der Stiftung Warentest.

Das bietet Ihnen der Kühlgeräte-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Hier finden Sie die Test­ergeb­nisse aller von der Stiftung Warentest seit 2016 geprüften Kühlgeräte – vom kleinen Kühl­schrank über hohe Kühl-Gefrier­kombination im Test bis hin zum Side by side Kühl­schrank: 243 Kühlgeräte, davon sind 67 Geräte lieferbar. Darunter sind Modelle von Liebherr, Bosch und Siemens. Der Vergleich lohnt sich, denn die Testergebnisse Kühlschränke und Kühl-Gefrierkombis reichen von sehr gut bis mangelhaft.

Smarte Filter. Mit wenigen Fiilterklicks haben Sie Ihre Auswahl getroffen. Die Test­ergeb­nisse Ihrer individuellen Kühlgeräte-Testsieger können Sie als PDF herunter­laden.

Hintergrund. Wir sagen, worin sich Einbau-Kühl­schränke von frei­stehenden Kühl­schränken unterscheiden und wann Sie den alten Strom­fresser gegen einen modernen Kühl­schrank tauschen sollten. Dazu Ausstattungs­merkmale zu allen Kühl­schränken im Test, Tipps zum Kühlen und Stromsparen sowie aktuelle Preis­vergleiche

Heft­artikel als PDF. Zusätzlich erhalten Sie nach dem Frei­schalten der Daten­bank Zugriff auf die Testbe­richte zu sämtlichen Kühlschrank- und Kühl-Gefrierkombi-Tests aus der Zeit­schrift test (im PDF-Format).

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So wählen Sie die richtige Kühl-Gefrier­kombination

Kühl-Gefrier­kombinationen vereinen zwei Funk­tionen in einem Gehäuse: Sie kühlen und frieren ein. Es gibt sie mit großem Kühl- und kleinem Gefrier­teil – oder aber mit etwas mehr Anteil fürs Frosten.

  • Große Kühl-Gefrier­kombis halten Einzug in immer mehr Küchen, sie kühlen und gefrieren meist gut. Die Preisspanne ist hingegen enorm: Sie reicht von unter 400 bis 2 000 Euro. Kühl-Gefrier­kombis mit guten Test­urteil gibt es ab 500 Euro. Je nach Modell bieten sie verschieden viel Platz im Gefrier- oder im Kühl­teil. Eine gute, große Einbau-Kombi gibt es schon ab rund 800 Euro.
  • Die kleineren Kühl-Gefrier-Kombinationen im Test mit 1,20 bis 1,50 Metern Höhe sind für viele Wohnungen praktisch, weil platz­sparend. Aber unter ihnen sind Strom­fresser. Einige kühlen oder gefrieren so lang­sam, dass sie ein schlechtes Test­urteil kassieren.

Generell gilt: Wer sich nur am Markenimage orientiert, kann eine böse Über­raschung erleben. Unsere Tests zeigen: Auch inner­halb einer Marke gibt es große Unterschiede – beim Kühlen, den Strom­kosten und in der Hand­habung. Hier hilft der Blick in unsere Test­ergeb­nisse für Kühl-Gefrierkombis freistehend und Kühl-Gefrierkombis Einbau.

Bildergalerie: Kühl­schrank kaufen – darauf sollten Sie achten

Damit Sie beim Kauf eines Kühlgerätes alles richtig machen: Die 12-Punkte-Check­liste der Stiftung Warentest.

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Check 1: Die Griffe. Sanft. Beim Öffnen vieler Geräte hilft die Hebel­wirkung. Wenn Sie die Chance haben, sollten Sie die Griffe vor dem Kauf im Laden ausprobieren: Liegen sie gut in Ihrer Hand? Passt die Größe? Wie einfach klappt das Türöffnen? Wie weit steht der Griff vor und gibt es scharfe Ecken und Kanten, an denen Sie sich stoßen könnten?

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Check 2: Die Kühl­schranktür. Verstell­bar. Das Fach auf der Türinnenseite ist Stan­dard. Doch es gibt Unterschiede: Achten Sie vor allem darauf, dass Flaschen unterschiedlicher Größe hinein­passen. Ob eine Halterung verhindert, dass die Getränke beim ruck­artigen Türöffnen zum Umfallen neigen, unter­suchen unsere Prüfer beim Hand­habungs­test. Auch wichtig: Wie leicht lassen sich die Fächer – auch ober­halb der Flaschen – ausbauen? Gibt es genügend Tür­ablagen? Und wie flexibel lassen diese sich an die persönlichen Wünsche anpassen?

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Check 3: Die Größe des Kühl­teils. Durch­dacht. Über­füllte Kühl­schränke sind unüber­sicht­lich und bergen die Gefahr, dass Lebens­mittel aus dem Blick­feld geraten und verderben. Das kommt teuer und ist auch in ökologischer Hinsicht ungünstig. Wählen Sie daher im Zweifel ein etwas größeres Gerät. Maßlos über­dimensioniert sollte es aber nicht sein, denn mit zunehmender Gerätegröße steigt der Strom­verbrauch.

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Check 4: Glas­ablagen im Kühl­teil. Praktisch. Eine Aussparung am Rand der Glasplatte ermöglicht es bei manchen Geräten, die Platten samt Lebens­mitteln in der Höhe zu verstellen. Sie sollten in ausreichender Anzahl vorhanden, sicher befestigt und flexibel umsetz­bar sein. Voraus­setzung sind entsprechend viele Befestigungs­möglich­keiten an den Seiten­wänden. Als praktische Ergän­zung erweist sich eine halbier­bare Glas­ablage, die sich je nach Bedarf als Ganzes oder mit halber Tiefe verwenden lässt. So haben Sie Platz, um davor halb­volle oder halb­leere Flaschen abzu­stellen, für die in der Tür der Platz fehlt.

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Check 5: Auszieh­bare Ablagen. Diese Spezial­ablagen einzelner Anbieter lassen sich leicht­gängig mit einer Hand ein Stück weit nach vorn heraus­ziehen, so dass man einen besseren Über­blick über die darauf lagernden Lebens­mittel gewinnt. Dabei sitzt das Glas fest in den seitlichen Führungen und Sie müssen es in der ausgezogenen Position nicht fest­halten. Stopper verhindern meist ein zu weites Heraus­ziehen.

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Check 6: Flaschen­ablagen. Sie bieten eine weitere Möglich­keit, um mehr Getränke unter­zubringen. Flexibel funk­tionieren Varianten, die unter einer Glas­ablage hängen und sich – sofern nicht benötigt – oft hoch­klappen lassen.

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Check 7: Gemüse- und Kalt­lagerfächer. Diese Fächer sollten leicht­gängig heraus­zieh­bar sein – allerdings mit Stopper, damit sie bei zu heftigem Ziehen nicht versehentlich „abstürzen“. Einen optimalen Einblick ermöglichen Einschübe, die auf Teleskopschienen laufen. Sie tragen sicher das ganze Gewicht, so dass man den heraus­gezogenen Einschub nicht fest­halten muss und beide Hände frei hat für die Lebens­mittel­suche.

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Check 8: Gefrier­teil. Sicher. Hand­liche Griffe helfen den Einschub mit Gefrier­gut bequem zu heben. Stopper verhindern versehentliches Heraus­rutschen. Die Einschübe im Gefrier­teil dürfen beim Heraus­ziehen nicht verkanten oder auf dem Einlegeboden entlang schaben. Führung und Stopper müssen einer­seits ein Abkippen oder gar Heraus­rutschen verhindern; anderer­seits müssen sie ohne großen Aufwand über­wind­bar sein. So können Sie die Einschübe etwa zwecks Reinigung bequem heraus­nehmen. Praktische Details: Gut geformte seitliche Tragegriffe und trans­parentes Material, um den Über­blick über das Gefrier­gut zu erleichtern.

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Check 9: Putz­freundlich. Sie können den Kühl­schrank, mit dem Sie lieb­äugeln, im Laden vor dem Kauf anschauen? Dann machen Sie selbst den Test: Stellen Sie sich vor, dass Saft, Sahne, Soße oder Ähnliches ausläuft. Erproben Sie, wie leicht sich Ablagen heraus­nehmen lassen. Achten Sie auf Ritzen, in die Saft & Co einsickern könnten. Je weniger raue Oberflächen, Ecken, Kanten, Halterungen oder Einbauten vorhanden sind, desto leichter können Sie Flüssig­keiten und anderen Schmutz wegwischen. Zur Orientierung: Im Test unter­suchen unsere Prüfer mit Kirschsaft, wie gut sich ein Gerät reinigen lässt.

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Check 10: Beleuchtung. Üblich sind heut­zutage LED-Lampen. Ihr Vorteil: stromsparend und sehr lang­lebig. Im Ideal­fall sind die Licht­quellen so positioniert, dass ihr Licht alle Bereiche im Kühl­schrank ausreichend erhellt – auch das heraus­gezogene Gemüsefach. Wichtig: Achten Sie darauf, dass die LED oder LED-Leiste nicht ungünstig ausgerichtet ist und Sie blendet.

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Check 11: Programmieren. Die Bedien­elemente sollten gut sicht­bar und gut erreich­bar sein, vor allem fürs Einstellen der optimalen Temperaturen im Kühl- und Gefrier­teil. Achten Sie auf ein Display mit leicht lesbaren Digital­anzeigen. Sonder­funk­tionen, etwa fürs Schnell­kühlen oder Schnell­gefrieren (Supercool, Superfrost) müssen Sie einfach finden können. Sind Funk­tionen wie eine Urlaubs­schaltung in Untermenüs versteckt, besteht das Risiko, sie zu über­sehen. Im Ideal­fall gelingt die Bedienung intuitiv – ohne jedes Mal in der Anleitung nach­lesen zu müssen.

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Check 12: Wichtig fürs Aufstellen in Ecken. In der Eckposition lässt sich bei manchen Geräten die Tür nicht voll­ständig öffnen. Das kann die Bedienung erheblich beein­trächtigen, weil sich zum Beispiel Einschübe oder Ablagen dann nicht zum Reinigen heraus­nehmen lassen. In der Test-Daten­bank finden Sie daher nicht nur die Gerätebreite, sondern auch die für 90-Grad-Türöffnung erforderliche Breite – inklusive zusätzlichem Abstand bis zur Ecke.

Große und kleine Kühl­schränke im Test

Empfehlens­werte Kühl­schränke gibt es für jede Zielgruppe – aber was ist für wen der beste Kühl­schrank? Große Modelle etwa sind passend für Familien oder Wohn­gemeinschaften, die zusätzlich noch ein separates Gefriergerät betreiben. Singles dagegen reicht oft schon ein kleines Modell, das unter die Küchen­arbeits­platte passt.

In unserem Kühl­schrank-Vergleich treten Kühl­schränke mit Gefrierfach und Kühl­schränke ohne Gefrierfach an. Einfach ausgestattete kleine Geräte mit guter Note gibt es schon ab 180 Euro. Gute, große Modelle sind deutlich teurer. Bei ihnen kann es sich aber besonders auszahlen, schon beim Kauf die Lang­zeit-Strom­kosten einzukalkulieren.

Tipp: Wer einen Kühl­schrank kaufen will und gleich in ein teureres, aber sehr energiespar­sames Gerät investiert, kann lang­fristig güns­tiger wegkommen als mit einem preis­werten, stromhung­rigen Kühl­schrank. Unsere Kühlgeräte-Tests weisen die Strom­kosten über 15 Jahre aus und ermöglichen Ihnen den direkten Kosten­vergleich.

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Kühl­schränke im Vergleich – große Leistungs­unterschiede

Die verschiedenen Kühl­schränke im Test zeigen sich unterschiedlich leistungs­stark: Die besten Kühl­schränke benötigen im Vergleich zu den Schlechtesten nur halb so lange, um hinein­gelegte Lebens­mittel von 25 auf 8 Grad abzu­kühlen.

Beim Einfrieren auf minus 16 Grad waren die Unterschiede sogar noch größer. Die kräftigsten Froster benötigen dafür weniger als ein Viertel der Zeit, die Kombis mit schwacher Leistung brauchen. Wer gern öfter mal große Portionen Frisches auf einmal kauft oder reichlich im Garten erntet, findet die stärksten Froster hier in den Tabellen.

Kühlgeräte einbauen oder nicht?

Wer mit einer Einbauküche lieb­äugelt, sollte sich nicht voreilig auch für einen Einbaukühl­schrank entscheiden. Denn:

  • Beim 60-Zenti­meter-Stan­dard­maß muss bei Einbaukühl­schränken noch Platz für den Möbelkorpus und Hinterlüftung bleiben – so bieten Sie insgesamt weniger Volumen für Lebens­mittel als vergleich­bar hohe frei­stehende Kühl­schränke.
  • Oben­drein ist das Einbaumöbel oft teuer und der Monta­geaufwand ist größer.
  • Wenn Sie nicht auf ein Einbau fest­gelegt sind, spricht noch etwas für einen frei­stehenden Kühl­schrank: Sie halten die Lager­temperatur tendenziell stabiler und arbeiten meist energieeffizienter als Einbaukühl­schränke.

Test­ergeb­nisse finden Sie in unserer Daten­bank für beide Varianten: Einbau-Kühlschränke und freistehende Kühlschränke.

Einfach erklärt: Glossar Kühlen und Frieren

Wer einen Kühl­schrank oder eine Kühl-Gefrier-Kombi kaufen will, muss sich mit etlichen Fach­begriffen herum­schlagen: Was bedeutet die Klimaklasse eines Kühl­schranks? Was steckt hinter dem Energielabel? Welche Vorteile bringen Abtau­automatik, Schnell­gefrier­funk­tion und Kalt­lagerfach? In unserem Glossar erklären wir die wichtigsten Fach­begriffe.

Kalt­lagerfach und No Frost – sinn­volle Extras?

  • Einige haben im Kühl­teil ein oder zwei spezielle Fächer, die besonders kalt werden können. In diesen Kalt­lagerfächern lagern leicht verderb­liche Lebens­mittel bei Temperaturen zwischen +3 und –2 Grad Celsius optimal. Aber: Nicht jedes beworbene Spezialfach ist ein „echtes“ Kalt­lagerfach, das diese Anforderungen erfüllt. Echte Kalt­lagerfächer sind mit ihrer Größe auf Energielabel und Typenschild ausgewiesen. In den Tabellen finden Sie Kühlschränke mit echtem Kaltlagerfach.
  • Weiteres Extra: Die Abtau­automatik, oder auch No Frost genannt. Sie beugt Eiskrusten im Gefrierfach vor. Ohne diese Funk­tion sollte das Gefrier­teil der Kühl-Gefrier­kombination manuell abge­taut werden, sonst beein­trächtigen die Eiskrusten auf den „Kühlrippen“ deren Funk­tions­fähig­keit. Folge: Der Strom­verbrauch steigt. In unserer Daten­bank finden Sie einige Kühlschränke mit No-Frost.

Mehr Fragen rund um Ausstattungs­merkmale, Technik und Betrieb eines Kühl­schranks beant­wortet die Stiftung Warentest in den kostenlosen FAQ Kühlgeräte und Gefriergeräte.

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