Kühlschränke Test

Einbaugeräte machen die Küche perfekt: Kühlschrank und Gefriergerät verschwinden im Küchenschrank. Wer den Platz für einen separaten Gefrierschrank hat, kann beim Kühlschrank auf das Eisfach verzichten. Cooler heißen die Kühlgeräte ohne Sternefach. Vorteil: sie verbrauchen weniger Strom. Knapp 1.000 Kilowattstunden in zehn Jahren – das macht etwa 150 Euro. Im Test: 13 integrierbare Einbaukühlschränke ohne Sternefach.

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Cooler verbrauchen nur halb so viel Strom

Wozu noch ein Sternefach, wenn der Gefrierschrank nebenan in der Küche steht? Kühlschränke ohne Sternefach - so genannte Cooler - verbrauchen weniger Strom: Etwa halbsoviel wie ein vergleichbarer Kühlschrank mit Vier-Sterne-Fach. Die Stromkosten für einen Cooler summieren sich in 15 Jahren auf etwa 227 bis 432 Euro - je nach Größe und Modell. Ein Kühlschrank mit Vier-Sterne-Fach kostet in dieser Zeit etwa 468 bis 837 Euro. Die Werte gelten für sparsame Kühlschränke der Energieeffizienzklasse A.

Sparsame Geräte sind teurer

Die Energieeffizienzklasse zeigt, welche Kühlschränke wenig Strom verbrauchen: Von Klasse A bis Klasse G. Besonders sparsam sind die Geräte der Klasse A. Die heute verkauften Kühlschränke gehören meist in die Gruppen A, B oder C. Nachteil der sparsamen Kühlschränke: Die Geräte sind teurer. Preis der getesteten Einbaukühlschränke: bis zu 690 Euro für den AEG Santo K 9 88 00 i. Das getestete C-Klasse-Gerät Ökoline IKS 150/0A kostet gerade 259 Euro. Beide Geräte sind ähnlich groß: nutzbares Volumen etwa 120 Liter. Der AEG Santo kühlt gut, der Ökoline immerhin befriedigend. Im Stromverbrauch ist der C-Klasse-Kühlschrank mangelhaft. Stromkosten: 504 Euro in 15 Jahren.

Preis und Stromverbrauch entscheiden

Die A-Klasse-Kühlschränke lohnen sich, wenn Kaufpreis und Stromverbrauch stimmen. Ein Beispiel ist der Testsieger von Quelle: Der Pro Comfort 80 kostet 470 Euro und verbraucht in 15 Jahren gut 1.500 Kilowattstunden Strom. Preis für Strom und Gerät: rund 697 Euro in 15 Jahren. Das C-Klassegerät von Ökoline kommt in dieser Zeit auf rund 763 Euro. Fazit: Der A-Klasse-Kühlschrank von Quelle ist teurer in der Anschaffung, aber deutlich billiger im Verbrauch. Nach 15 Jahren hat der Benutzer viel Strom und 66 Euro gespart. Außerdem kühlt das Quellegerät besser als der Ökoline – und schont die Umwelt.

Nur fünf sind gut

Nur fünf Kühlschränke kühlen gut: AEG, Bauknecht, Miele, Quelle und Whirlpool. Sie halten die Kühltemperatur stets konstant. Bei 32 Grad im Sommer ebenso wie bei 10 Grad im winterlichen Vorratskeller. Die anderen getesteten Kühlschränke halten die Temperatur nicht optimal ein. Bosch, Neff, Siemens und Foron liefen bei einer Raumtemperatur von 32 Grad so lange, dass die Kühltemperatur unter den Gefrierpunkt fiel. Nicht nur kurzfristig, sondern für mehr als zehn Stunden am Tag. Kein Wunder, dass die Geräte mehr Strom verbrauchen als die Testsieger von Quelle, AEG, Liebherr und Miele.

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