Glossar

Kühlen

Im Kühlteil soll die Lagertemperatur durchschnittlich 5 °C betragen, nie unter 0 ° fallen und nicht über 10 ° steigen – egal bei welcher Raumtempe­ratur. Im Kalt­lagerfach dürfen es nur zwischen 0 ° und 3 °C sein. Beim schnellen Kühlen geht es darum, wie schnell sich neu eingelagerte Lebensmittel abkühlen.

Einfrieren und Lagern

Bei verschiedenen Raumtemperaturen soll die Lagertemperatur im Gefrierteil an der wärmsten Stelle nicht über –18 °C steigen. Dabei darf es im Kühlteil nicht zu kalt werden. Je besser das Gerät gedämmt ist, desto länger dauert es im Störfall (Stromausfall oder Defekt), bis das Tiefgekühlte in den kritischen Auftaubereich kommt. Auch die Menge der eingelagerten Lebensmittel ist dabei wichtig. Bei der vollen Beladung nach Norm wäre das Gefrierteil komplett mit Magerfleischpaketen bestückt. Praxisnah ist die halbe Beladung mit Testpaketen. Das entspricht einem vollen Gerät mit verschiedenen Lebensmitteln. Beim Einfrieren kommt es darauf an, möglichst schnell auf –18 °C herunterzufrieren. Für kleine Mengen wird die Superfrostfunktion erst direkt beim Einlagern eingeschaltet (ohne Vorkühlen), für größere Mengen bereits 24 Stunden vorher (mit Vorkühlen).

Ausstattung

Die Klimaklasse zeigt, bei welchen Umgebungstemperaturen das Gerät einwandfrei funktioniert:

N = 16 bis 32 °C, SN = 10 bis 32 °C,
ST = 18 bis 38 °C, T = 18 bis 43 °C.

Auf dem Energielabel wird die Größe als Nutzinhalt nach Norm (ohne Einschübe) angegeben. Das Gebrauchsvolumen sagt, was tatsächlich nutzbar ist.

Luftverteilung

Bei der natürlichen Konvektion steigt warme Luft nach oben. Im Kühlteil ist es deshalb unterschiedlich kalt. Wenn ein Ventilator die Luft ständig ver­wirbelt, ist es überall nahezu gleich kühl.

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