Kühlgeräte Test

Praktisch: Auf engem Stell­platz verbinden Kühl-Gefrier-Kombis zwei Funk­tionen. Spar­sam: Moderne Kühlgeräte kommen mit deutlich weniger Strom aus als Geräte älterer Generationen. Trotzdem: Die neuen Geräte unterscheiden sich stark. Achten Sie beim Kauf unbe­dingt auf Kühl­leistung, Strom­verbrauch und Bedienungs­komfort. Der Produktfinder zeigt Test­ergeb­nisse, Preise, Fotos und Ausstattung von 30 Kühl-Gefrier-Kombinationen.

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Riesen­unterschiede in Preis und Qualität

Kühl- und Gefrier-Kombinationen vereinen zwei Funk­tionen in einem Gehäuse: Kühlen und Einfrieren. Die Geräte sind zum Teil bis zwei Meter hoch. Je nach Wunsch gibt es sie mit großem Kühl- und kleinem Gefrier­teil – oder aber mit etwas mehr Anteil fürs Frosten. Die großen Kombis gelten als platz­sparend und komfortabel und halten Einzug in immer mehr Küchen. Aktuell im Produktfinder: Tests von 30 Geräten. Die Preisspanne reicht von unter 400 bis über 1 000 Euro. Die Qualitäts­unterschiede sind enorm – zum Beispiel bei der Kühl­leistung, beim Energieverbrauch und in der Hand­habung. Hier hilft nur der Blick in unsere Test­ergeb­nisse. Wer sich nur am Markenimage orientiert, kann eine böse Über­raschung erleben. Unsere Tests beweisen, dass es auch inner­halb einer Marke große Unterschiede geben kann. So reicht die Bewertungs­spanne für die Kombis von AEG und Gorenje im Produktfinder von gut bis ausreichend.

Tipp: Sie suchen gar kein Kühlgerät, sondern wollen sich ein reines Gefriergerät zulegen? Hier hilft Ihnen auf test.de der Produktfinder Gefriergeräte.

So testen wir Kühl- und Gefrier­kombis

Alle Test­ergeb­nisse – und die Berichte der Zeit­schrift test

Dieser Produktfinder enthält von der Stiftung Warentest seit 2015 geprüfte Kühlgeräte: Mit Fotos, Preisen, Test­ergeb­nissen und Ausstattungs­merkmalen. Hier gehts direkt zur Liste mit Tests von 30 Geräten. Meist reichen drei Filterklicks in der Daten­bank, um das für Sie am besten geeignete Gerät zu finden. Die Test­ergeb­nisse Ihrer individuellen Testsieger können Sie sich anschließend bequem als PDF auf dem eigenen Rechner speichern. Zusätzlich erhalten Sie nach dem Frei­schalten der Daten­bank auch Zugriff auf die Test-Artikel der Zeit­schrift test zum Thema „Kühl-Gefrier-Kombis“. Darin enthalten sind auch zahlreiche Test­ergeb­nisse vieler weiterer Geräte, die vor 2015 getestet wurden – und in vielen Fällen noch im Handel erhältlich sind.

„Echtes“ Kalt­lagerfach erkennen

Mehrere Geräte haben im unteren Kühl­teil ein oder zwei spezielle Fächer, die besonders kalt werden können. In diesen Kalt­lagerfächern kann der Kunde leicht verderb­liche Lebens­mittel bei Temperaturen zwischen +3 und –2 Grad Celsius optimal lagern. Beachten Sie, dass nicht jedes beworbene Spezialfach ein echtes Kalt­lagerfach ist, das diese Anforderungen erfüllt. Bei echten Kalt­lagerfächern deklarieren die Anbieter deren Größe auf dem Energiee­tikett und dem Typenschild.
In der Daten­bank Kühlgeräte mit Kaltlagerfach

Mit Energiespargeräten viel Geld sparen

Händler werben mitunter für Geräte mit Energiekenn­zeichnung A+. Was sie oft verschweigen: Diese Klasse ist die derzeit schlechteste. Die Strom­kosten solcher Kombis betragen im Laufe der Lebens­dauer oft ein Vielfaches des Kauf­preises. So können sich vermeintliche Schnäpp­chen im Laufe der Jahre als teurer Flop erweisen. Der Produktfinder informiert über die Energieeffizienz der Geräte bei verschiedenen Temperaturen im Aufstell­raum. Außerdem gibt es Informationen und Bewertungen des Strom­verbrauchs beim Abkühlen und Einfrieren von Lebens­mitteln. Nach dem Frei­schalten der Daten­bank finden Sie leicht die Top-Geräte für Energiesparer.

Power-Modell oder Schwächling?

Die verschiedenen Geräte zeigen sich im Test unterschiedlich leistungs­stark: Die besten benötigen im Vergleich zu den schlechtesten nur halb so lange, um hinein­gelegte Lebens­mittel von +25 auf +8 Grad abzu­kühlen. Beim Einfrieren waren die Unterschiede sogar noch größer. Die kräftigsten Froster benötigen dafür weniger als ein Viertel der Zeit, die Kombis mit schwacher Leistung brauchen. Wer gern öfter mal große Portionen Frisches auf einmal kauft oder reichlich im Garten erntet, findet die stärksten Froster hier im Produktfinder.

Selten sehr bedienungs­freundlich

Ein Kühl­schrank ist das meistgenutzte Gerät in einem Haushalt. Deshalb zählt die Hand­habung zu den wichtigsten Prüf­punkten. Bei vielen Kühlgeräten kritisieren die Prüfer schwergängige Einschübe oder schlecht verstell­bare Ablagen. Auch das Programmieren, zum Beispiel das Einstellen der gewünschten Temperaturen, ist nicht immer einfach. Der Aufwand für die Innen­reinigung ist oft immens – etwa wenn ein Sahnebecher umkippt oder Milch ausläuft. Wie viel Mühe dann die Putz­aktion bereitet, untersuchten unsere Tester mithilfe von Kirschsaft, den sie zunächst im Gerät verteilten, um ihn dann aufzuwischen.

Mit oder ohne No-Frost

Mindestens einmal pro Jahr sollte das Gefrier­teil abge­taut werden. Ansonsten beein­trächtigen dicke Eiskrusten auf den „Kühlrippen“ (den Wärmeüber­tragern) deren Funk­tions­fähig­keit. Das steigert den Stromhunger der Geräte. Die Alternative: Schaffen Sie sich ein Gerät mit No-Frost-Abtau­automatik an. Die beugt Vereisungs­problemen selbst­ständig vor.
In der Daten­bank Geräte mit No-Frost

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TestKühlgeräteStand der Daten: 23.06.2016
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