Küchen­maschinen im Test Test

Links ein Food­prozessor: Beim Magimix Cuisine Systeme 5200 XL kommt der Antrieb von unten.
Rechts eine klassische Küchen­maschine mit Schwenkarm: Bosch Mum 5 Creation Line.

Zwölf Geräte traten zum Küchen­maschinen-Test der Stiftung Warentest an: Acht klassische Küchen­maschinen mit Schwenkarm und vier Geräte, die von unten angetrieben werden, Food Processor genannt. Die Maschinen von KitchenAid, Bosch, Kenwood & Co mussten Sahne schlagen, Teig kneten, Gemüse hacken oder Käse reiben. Keine kann über­all über­zeugen. Zwei Geräte verdienen sich eine gute Note, zwei sind mangelhaft (Preise: 100 Euro bis 635 Euro).

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TestKüchen­maschinen im Test29.11.2018
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Im Test: Food­prozessoren und traditionelle Küchen­maschinen

Vier Geräte im Test sind sogenannte Food­prozessoren. Bei ihnen ragt der Antrieb von unten in die Schüssel. Auf den Antrieb können Aufsätze oder Knethaken gesteckt werden. Sie sind meist kleiner als die klassischen Küchen­maschinen mit einem Schwenkarm, der von oben über die Teigschüssel geklappt wird. Acht Modelle im Test sind solche Küchen­maschinen mit Antrieb von oben. Sie haben Schüsseln von 3,0 bis 6,3 Liter Inhalt und fassen damit im Schnitt doppelt so viel wie die Food Processors im Test.

Das bietet der Küchen­maschinen-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Unsere Tabelle zeigt Bewertungen für zwölf Küchen­maschinen namhafter Anbieter wie Kitchen­Aid, WMF und Krups, aber auch von der Lidl-Hausmarke Silvercrest. Acht Geräte haben einen Schwenkarm, vier sind sogenannte Food Processors mit Antrieb von unten. Alle Geräte lassen sich als Teigknet­maschine und Rühr­maschine einsetzen. Die beiden besten Küchen­maschinen bekommen die Note Gut.

Kauf­beratung. Wir nennen die Vor- und Nachteile der beiden getesteten Geräteklassen (Food Processor und herkömm­liche Küchen­maschine), so dass Sie informiert entscheiden können, welche Küchen­maschine Sie kaufen.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf den Testbe­richt aus test 12/2018.

Sahne schlagen, Mandeln hacken, Gemüse raspeln

Einen Hefeteig kriegen die meisten noch gut hin. Auch Mixen und Pürieren können alle bis auf eine – der fehlt das Werk­zeug. Aber schon beim Sahne­schlagen strebt das Feld auseinander. Zwiebeln hacken über­fordert manche Maschinen so sehr, dass die Note im entsprechenden Prüf­punkt Mangelhaft lautet. Als Küchen­maschine für Rohkost sind sie unge­eignet. Schlechte Noten vergab die Stiftung Warentest auch, wenn nach dem Zerha­cken der Mandeln noch viele grobe Stücke übrig blieben oder die Küchen­maschine im Test bei den Möhren grobe Strünke statt feiner Raspel produzierte.

Schief oder schön. Im Bild links hat der Food­prozessor den Lauch ungleich­mäßiger abge­schnitten als im Beispiel rechts.

Schief oder schön. Im Bild links hat der Food­prozessor den Lauch ungleich­mäßiger geschnitten als im Beispiel rechts.

Fetzen oder fein. Petersilie hacken – je nach Küchen­maschine kann das Ergebnis sehr unterschiedlich ausfallen.

Butt­rig oder fluffig. Das eine Gerät macht aus Sahne beinahe Butter (links), das andere schlägt sie schön fluffig mit Schlag­besen.

Reste oder raspeln. Mit der einen Maschine bleiben große Stücke Möhren übrig (links), die andere raspelt alles weg.

Mixtulpen mit Sicher­heits­risiko

Beide Geräte­typen haben meist Aufsätze zum Mixen und Pürieren, mit drehenden Messern. Mit ihren „Mixtulpen“ – Glas- oder Plastikbehälter mit Deckel – sollen die Modelle einen Standmixer ersetzen. Doch nur bei zwei Maschinen stoppen die Messer, wenn der Deckel geöffnet wird. Die anderen rotieren fröhlich weiter – das ist ein Sicher­heits­risiko. Wer unbe­dacht in die Tulpe greift, kann sich schwer verletzen. Daher darf es nicht sein, dass sich eine Küchen­maschine auch dann einschalten lässt, wenn sich Hand oder Werk­zeug im Mixer befinden.

Halt­barkeit und Laut­stärke

Bei Haus­halts­geräten führt die Stiftung Warentest regel­mäßig auch Dauer­prüfungen durch. In diesem Fall haben wir die Maschinen etliche Hundert Mal Rühr­teig und Hefeteig kneten sowie Wasser schlagen lassen – und so eine Nutzungs­zeit von fünf Jahren simuliert. Zwei Geräte im Küchen­maschinen-Test fielen schon nach kurzer Zeit aus. Sie gehören auch zu den vier unangenehm lauten Modellen im Test. Es gibt in beiden Produkt­gruppen laute und weniger laute Maschinen, der Geräusch­pegel reicht von 74 bis 89 Dezibel.

Video: Küchen­maschinen im Test

Küchen­maschinen seien robuste Alleskönner, behaupten die Hersteller. Können sie dieses Versprechen auch halten?

Teures Zubehör: KitchenAid schießt den Vogel ab

Bei den meisten Geräten ist etwas Zubehör dabei. Bei der Schwenkarm-Küchen­maschine KitchenAid Artisan (Online-Preis: 635 Euro) muss der Nutzer aber noch einen Food­prozessor-Vorsatz für weitere 229 Euro kaufen, um Zwiebeln schneiden und Nüsse hacken zu können. Auch bei anderen Modellen ist für das Zubehör ein Aufpreis fällig. Die Kenwood Chef Elite bietet von Haus aus ein Komplett­paket an, inklusive Reibscheiben und Multi­zerkleinerer. Dafür liegt sie mit 550 Euro auch am oberen Ende der Preisspane.

Tipps

Vor dem Kauf. Teig rühren, Gemüse schnipseln, Smoothies mixen? Über­legen Sie vor dem Kauf einer Küchen­maschine genau, welche Funk­tionen Sie wirk­lich brauchen und wie viel Sie maximal auszugeben bereit sind. Prüfen Sie, was zur Grund­ausstattung gehört und was Sie extra kaufen müssen. Sonst kann das Ganze schnell ins Geld gehen.

Familie oder Single? Welche Mengen bereiten Sie zu? Wuchtige Küchen­maschinen lohnen sich erst für größere Mengen.

Anspruch. Wie oft setzen Sie Ihre Maschine ein? Mehr­mals pro Woche oder nur ein paarmal im Jahr? Wer häufig mit der Küchen­maschine arbeitet, braucht ein solides Gerät.

Hand­rührer. Probleme mit Eischnee? Ein Hand­rührer hilft. Perfekt, auch für kleine Mengen und als Zuarbeiter für kochende Maschinen.

Nutzer­kommentare, die vor dem 21. November 2018 gepostet wurden, beziehen sich auf eine frühere Unter­suchung.

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