Küchenmaschine Magic Maxx Schnelltest

Schein und Sein: Statt Möhrenraspel wie abgebildet gabs nur Mus.

Als blitzschneller Alleskönner präsentiert sich der 18-teilige Kleinmixer Magic Maxx in der Fernsehwerbung. Doch ein Tausend­sassa ist er nicht.

Der Hit aus den USA“ oder „Das Original aus der TV-Werbung“ – so wurde Magic Maxx unter anderem bei Rossmann, Plus, Real, beim Weltbild-Verlag und übers Internet angepriesen. Im Handumdrehen soll der kleine Mixer im Retro-Look der 60er Jahre die köstlichsten Leckereien zaubern wie Suppen, Soßen, Mixgetränke, Fruchtsäfte, Dips, Rührteige oder Schlagsahne. Sogar als Kaffeemühle ist er einsatzbereit.

Beim Kaffeemahlen und Mandelnhacken konnte er im Praxistest auch richtig auftrumpfen. Gemüse mixen und pürieren gelingt ebenfalls klasse, genauso Teig rühren. Die Pfannkuchen daraus wurden lecker luftig ausge­backen. Das schafft aber auch ein normaler Pürierstab.

Soweit die Pluspunkte. Alle anderen Funktionen überzeugten wenig bis gar nicht. Sahne schlagen geht zwar schnell, sie wird aber sehr kompakt, weil zu wenig Luft unter die Masse kommt. Auch die Majonäse gelingt deutlich schlechter als in einer herkömmlichen Küchenmaschine. Käse verklebt beim Hacken, Zwiebeln werden entweder zu Mus oder gar nicht verarbeitet. Beim Entsaften ist die Saftausbeute so gering, dass sich der Aufwand nicht lohnt. Die größte Enttäuschung erlebten wir beim Raspeln. Egal wie oft wir es versuchten: Möhrenraspel wie auf dem Foto der Verpackung haben wir nie hinbekommen. Wenigstens ist der Magic Maxx technisch sicher, wenn auch sehr laut. Und man braucht viel Platz, alles zu verstauen.

Magic Maxx 400 Watt
Preis
: Etwa 40 Euro.
Anbieter: ds-Produkte
19258 Gallin

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