Kryptowährungen Steuer­regeln für Bitcoin und Co

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Kryptowährungen - Steuer­regeln für Bitcoin und Co
Zahlenkolonne. In einer Block­chain werden die Trans­aktionen etwa für Bitcoins exakt dokumentiert. © Adobe Stock / fotomek

Sie haben mit Bitcoin oder Ether­eum spekuliert? Egal, wie das ausging: Das Finanz­amt könnte sich dafür interes­sieren.

Kryptowährungen Steuer­regeln für Bitcoin und Co

Virtuelle Währungen sind zwar in Deutsch­land keine offiziellen Zahlungs­mittel. Das hält das Finanz­amt aber nicht davon ab, in manchen Fällen Steuern auf die Gewinne mit Krypto­werten zu verlangen. Anle­gerinnen und Anleger sollten daher wissen, für welche Kryptoinvestments Steuern fällig werden können. Denn Steuerzahlende müssen häufig selbst aktiv werden.

Nach den Kurs­verlusten bei Bitcoin und Co dürften manche Anlegenden nervös geworden sein und ihre Investments mit Verlust verkauft haben. Daran lässt sich das Finanz­amt beteiligen und damit die Steuerlast senken.

Warum sich der Report Kryptowährungen & Steuer für Sie lohnt

Steuer­regeln

Krypto­anlagen können Sie in verschiedenen Varianten kaufen. Je nach Produktart gelten verschiedene Regeln der Besteuerung. Wir erklären, wann und wie hoch Steuern anfallen – und wann Sie dies dem Finanz­amt selbst melden müssen.

Steuer­strategien

Mit unseren Tipps können Sie bei Gewinnen Steuern minimieren und bei Verlusten das Finanz­amt daran beteiligen.

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Kryptowährungen Steuer­regeln für Bitcoin und Co

Krypto­anlage steuerlich nicht gleich Krypto­anlage

Bitcoin, Ether­eum und Co sind nicht die einzigen Wege, in virtuelle Währungen zu investieren. Krypto­werte kommen auch im Gewand von Exchange Traded Products (ETP) oder börsen­gehandelten Zertifikaten daher. Entsprechend verschieden sind die Regeln der Besteuerung.

Nicht immer kaufen und verkaufen Anle­gerinnen und Anleger ihren gesamten Bestand auf einen Schlag. Welche Kryptos als verkauft gelten, kann steuerlich einen großen Unterschied machen. Wir erläutern die Regeln.

Tipp: Wo Sie günstig und sicher Krypto­anlagen kaufen können, erläutert unser Krypto-Broker-Vergleich. Grund­legendes Wissen über Bitcoin lesen Sie in unserem Report So funktioniert die Kryptowährung.

Krypto-Mining und -Staking auch steuer­pflichtig

Manche Krypto-Anle­gerinnen und Anleger helfen, Trans­aktionen in der Krypto­welt zu verifizieren und durch die Erstellung neuer Blöcke die entsprechenden Block­chains – also fort­laufende Daten­sätze – am Laufen zu halten. Dafür werden sie mit Auszahlungen in Kryptowährungen oder Trans­aktions­gebühren belohnt. Selbst wer das nur gelegentlich macht, muss mit Steuerzah­lungen rechnen und Frei­grenzen im Auge behalten.

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Jonas-Pizza-Wagner am 17.01.2023 um 17:18 Uhr
Versteuerung für Deutsche im In- und Ausland?

Moin und vielen Dank für den interessanten Artikel.
Wenn ich als Deutscher auf ausländischen Plattformen Kryptos verkaufe muss ich die potentiellen Gewinne (oder Verluste) in Deutschland UND im jeweiligen Ausland zahlen oder nur in Deutschland. Bei der Anfrage ans Finanzamt legte man mir eine kostenpflichtige Anfrage „ans Herz“ :-) Sich rechtskonform zu verhalten wird einem nicht immer leicht gemacht :-)
Danke und Gruß
Jonas