Kryptowährungen Riskante Zertifikate

0

Die Bundes­finanz­aufsicht (Bafin) warnt vor den Risiken von Zertifikaten, die der Preis­entwick­lung von Payment-Token wie Bitcoin folgen – oft auch „virtuelle Währungen“ genannt oder „Kryptowährungen“. Sie hat Handels­daten von Klein­anlegern mit Zertifikaten auf Payment-Token zwischen Januar 2018 und April 2020 analysiert und fest­gestellt, dass mehr als die Hälfte von ihnen Verluste damit machten. Bei finanziellen Differenz­kontrakten (Contracts for Difference, CFD) mit Payment-Token als Basis­wert seien es sogar mehr als 80 Prozent gewesen.

Payment-Token seien Anlagen in digi­taler Form, die kein gesetzliches Zahlungs­mittel darstellten, erklärt die Bafin. Bei diesen virtuellen Währungen gebe es keine verantwort­liche zentrale Institution wie eine Zentral­bank, die sie über­wache oder die Einheiten ausgebe. Die Preise schwankten stark.

0

Mehr zum Thema

  • Unseriöse Finanz­platt­formen So erkennen Sie betrügerische Onlinebroker

    - Betrügerische Online-Broker aus dem Ausland schädigen Anleger in Deutsch­land. Verbote der Finanz­aufsicht stören sie nicht. test.de deckt die Maschen der Betrüger auf.

  • Arbismart Kundengeld ist nicht abge­sichert

    - Finanztest-Leser wollten wissen, ob Arbismart OÜ aus Tallinn in Estland seriös ist. Arbismart bietet ein Handels­system für Kryptowährungen an, stellt auf seiner...

  • Dubiose Online­geschäfte Handels­platt­formen legen Anleger herein

    - Immer mehr Anleger erleiden mit spekulativen Finanz­instru­menten wie Differenz­kontrakten (Contracts for Difference – CFDs) und binären Optionen auf Rohstoffe, Aktien,...

0 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.