Die Finanz­probleme in Irland und Portugal verunsichern auch deutsche Anleger. Dabei gibt es wenig Grund zur Sorge.

Sicherheit. Für das Gros der Anleger hat die Krise keine negativen Folgen. Sie besitzen keine Staats­anleihen der Wackel­kandidaten und konnten daher keine Kurs­verluste erleiden. Die bei deutschen Anlegern beliebten Bundes­anleihen oder Schatz­briefe (siehe Produktfinder Anleihen) sind mager verzinst, bleiben aber ein Hort der Stabilität. Auch Tages- und Fest­geld­angebote von Banken bieten höchste Sicherheit (siehe Produktfinder Tagesgeld und Produktfinder Festgelder und Sparbriefe).

Rentenfonds. Breit aufgestellte Euro-Rentenfonds enthalten oft einige grie­chische, irische oder portugiesische Anleihen. In umsichtig gemanagten Fonds sind die Anteile aber sehr gering. Den besten Rentenfonds aus unserem monatlichen Fonds­test (siehe Produktfinder Fonds) ist die Krise kaum anzu­merken. Das gilt trotz der mäßigen Bewertung auch für den UniEurorenta, der in vielen Riester-Fonds­sparplänen von Union Investment steckt.

Finanz­aktien. Besitzer von Bank- und Versicherungs­aktien bekommen die Krise schon eher zu spüren. Neben den irischen Banken treffen Abschreibungen oder Kurs­verluste auch andere Banken. Der Branchen­in­dex Stoxx 600 Banks liegt auf Jahres­sicht rund 25 Prozent hinter dem breiten europäischen Aktien­index Stoxx Europe 600 (siehe Produktfinder Fonds).

Krise von Euro-Staaten Meldung

Wechselkurs. Anlagen zum Beispiel in US-amerikanische Fonds, in Asien- oder Schwellenländer-Fonds profitieren von einem schwachen Euro.

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