Unser Rat

Beweise. Wenn Sie sich von der Bank beraten lassen, nehmen Sie einen ­Zeugen mit. Es sollte jemand sein, der nichts mit dem Kredit­vertrag zu tun hat. Notieren Sie wichtige Aussagen und Angebote des Beraters oder fertigen Sie nach dem Gespräch ein Protokoll an. Das erhöht Ihre Chancen, im Streitfall Berater­fehler nach­zuweisen.

Förderung. Informieren Sie sich vor dem Vertrags­schluss, ob Sie finanzielle Unterstüt­zung vom Staat bekommen können. Die Bank muss nicht von sich aus auf Fördermöglich­keiten hinweisen..

Vertrags­text. Lesen Sie den Vertrag gründlich. Prüfen Sie, ob das mündlich Vereinbarte zum Beispiel zu Zins­satz und Sondertilgungs­rechten wirk­lich im Vertrags­text steht.

Unter­schrift. Unter­schreiben Sie den Kredit­vertrag erst, wenn Sie sicher sind, dass Sie ihn brauchen. Die Bank kann eine Nicht­abnahme­entschädigung verlangen, wenn Sie den Kredit­vertrag ­unter­schrieben haben und das Immobilien­geschäft dann doch noch platzt. Lassen Sie sich von Ihrem Kredit­institut am besten zunächst nur eine verbindliche Kredit­zusage geben.

Vorzeitige Kündigung. Zahlen Sie zunächst nur unter Vorbehalt, wenn Ihre Bank eine Entschädigung verlangt, weil Sie vorzeitig gekündigt haben. Lassen Sie dann die Forderung der Bank für 70 Euro von uns nach­prüfen. Den Teil­nahme­kupon für die Analyse finden Sie unter „Vorfälligkeitsentschädigung: Nachrechnen kann sich lohnen“.

Schlichter. Bevor Sie im Streit mit einer Bank klagen, sollten Sie sich beim Schlichter der Bank beschweren. Das Verfahren ist kostenfrei.

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